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	<title>the gaffer</title>
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		<title>Bitte lesen. Ausrufezeichen.</title>
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		<pubDate>Thu, 20 May 2010 13:02:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jenny</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach langer Vorbereitung ist es nun soweit: the gaffer zieht um und wohnt ab sofort zu höheren Mietpreisen bei the-gaffer.de. Ich bitte daher alle Leser, soweit diese noch vorhanden sind, in Zukunft the-gaffer.de aufzusuchen, wenn sie luzifus&#8217; und meine Ergüsse lesen wollen. Hab ich schon erwähnt, dass die neue Domain the-gaffer.de heißt? Wie dem auch [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=orangedoe.wordpress.com&amp;blog=1638737&amp;post=6839&amp;subd=orangedoe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Nach langer Vorbereitung ist es nun soweit: the gaffer zieht um und wohnt ab sofort zu höheren Mietpreisen bei <strong><a title="the gaffer! Now in Technicolor!" href="http://www.the-gaffer.de" target="_self">the-gaffer.de</a></strong>. Ich bitte daher alle Leser, soweit diese noch vorhanden sind, in Zukunft the-gaffer.de aufzusuchen, wenn sie luzifus&#8217; und meine Ergüsse lesen wollen. Hab ich schon erwähnt, dass die neue Domain the-gaffer.de heißt?<br />
Wie dem auch sei, the-gaffer.de ist noch im Aufbau begriffen, da Prüfungen und diverse Nebenjobs auch nach meiner Aufmerksamkeit verlangen. Ein paar Neuerungen wird es dort geben und ein paar Dinge werden bleiben wie sie sind. Wir sehen und lesen uns dann im neuen alten Blog!</p>
<br />Filed under: <a href='http://orangedoe.wordpress.com/category/abseits/'>Abseits</a>  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/orangedoe.wordpress.com/6839/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/orangedoe.wordpress.com/6839/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/orangedoe.wordpress.com/6839/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/orangedoe.wordpress.com/6839/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/orangedoe.wordpress.com/6839/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/orangedoe.wordpress.com/6839/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/orangedoe.wordpress.com/6839/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/orangedoe.wordpress.com/6839/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/orangedoe.wordpress.com/6839/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/orangedoe.wordpress.com/6839/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/orangedoe.wordpress.com/6839/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/orangedoe.wordpress.com/6839/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/orangedoe.wordpress.com/6839/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/orangedoe.wordpress.com/6839/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=orangedoe.wordpress.com&amp;blog=1638737&amp;post=6839&amp;subd=orangedoe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Iron Man 2 (USA 2010)</title>
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		<pubDate>Sat, 08 May 2010 10:04:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jenny</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aus seiner narzisstischen Ader macht Tony Stark (Robert Downey Jr.) bereits im Trailer für sein neues Abenteuer keinen Hehl. Während andere Superhelden nie über die Persönlichkeitsspaltung hinweg kommen, welche ihr Job mit sich bringt, übergeht Stark diese einfach und verwandelt sein Alter Ego am Ende des ersten Teils in eine Wunderwaffe jeder Publicity-Abteilung. Manövrieren sich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=orangedoe.wordpress.com&amp;blog=1638737&amp;post=6810&amp;subd=orangedoe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><a href="http://img339.imageshack.us/img339/102/ironman2poster01.jpg"><img class="alignleft" style="margin:5px 10px;" title="Iron Man 2" src="http://img339.imageshack.us/img339/102/ironman2poster01.jpg" alt="" width="170" height="239" /></a>Aus seiner narzisstischen Ader macht Tony Stark (Robert Downey Jr.) bereits im Trailer für sein neues Abenteuer keinen Hehl. Während andere Superhelden nie über die Persönlichkeitsspaltung hinweg kommen, welche ihr Job mit sich bringt, übergeht Stark diese einfach und verwandelt sein Alter Ego am Ende des ersten Teils in eine Wunderwaffe jeder Publicity-Abteilung. Manövrieren sich Spider-Man, Batman und Hulk von Film zu Film durch die in sich zusammen stürzenden Trümmer ihres Privatlebens, getrieben von Macht, Verantwortung und einem zuweilen wehleidigen Heldenethos, kann in <strong><a title="Iron Man 2" href="http://www.imdb.com/title/tt1228705/" target="_blank">Iron Man 2</a></strong> höchstens der Körper Starks zum Preis des Erfolges werden. Dennoch ist der Narzissmus mehr noch als in den Abenteuern der Kollegen Programm in der Iron Man-Schmiede. Mit einem wie Robert Downey Jr. als <em>center piece</em> kann deshalb auch offenkundige Mangelware als spaßige Action an Mann und Frau gebracht werden. Trotz eines Ensembles mit hochkarätigen Neuzugängen wie Mickey Rourke und Scarlett Johansson lebt &#8222;Iron Man 2&#8243; von den Exzessen seiner Hauptfigur, welche den Großteil der Laufzeit in Anspruch nehmen, ohne dass schlussendlich von einer charakterlichen Evolution gesprochen werden kann. Jon Favreaus Fortsetzung tritt dafür auf der Stelle.</p>
<p style="text-align:justify;">Ein russischer Bösewicht (Rourke) will Stark an die Kehle, genauso wie sein Konkurrent Justin Hammer (Sam Rockwell). Der Staat begehrt den Wunderanzug und die Superheldenorganisation S.H.I.E.L.D. will auch irgendwas vom Helden. Was, ist nicht ganz klar, da diese Handlungsstrang nur ein Vorwand zu sein scheint, um Frau Johansson eine Rolle zu verschaffen und Samuel L. Jacksons Kontostand etwas Gutes zu tun. Erstere bringt mit neuer roter Mähne etwas Schwung in den Alltag von Stark Industries, bedeutet ihre Anwesenheit doch reichlich Zündstoff für die (Nicht-)Beziehung von Tony Stark und seiner Assistentin Pepper Potts (Gwyneth Paltrow). Potts bleibt auch in diesem Film eine willkommene Abwechslung zu jenem passiven Typus der Superheldenfreundin, der ständig aus Gefahrensituationen gerettet werden muss. Die Verkaufsargumente von &#8222;Iron Man 2&#8243; aufzuzählen, zu denen die Kombo Paltrow-Downey zweifellos gehört, kann auf Dauer langweilig geraten, denn es handelt sich dabei hauptsächlich um die des ersten Teils. Iron Man ist neben den weniger ansehnlichen Fantastic Four die wohl unbekümmertste Superheldenreihe der letzten Jahre zuteil geworden und das Sequel ändert daran nichts. Zuweilen etwas arg überdreht, heben sich die Geschichten um Tony Stark durch ihre flinken, sich überschlagenden Dialoge und die ausgeprägte Technikverliebtheit von denen der Kollegen ab, ohne je deren große Tragik zu bemühen.</p>
<p style="text-align:justify;">Ein Funke Ehrgeiz wäre für das Gelingen des zweiten Teils trotzdem wünschenswert gewesen, wiederholt dieser schließlich im wesentlichen ein Erzählschema, welches bereits im Vorgänger nicht überzeugen konnte: Ein Widersacher Starks gelangt an dessen Technik und verwendet diese gegen ihn. Um einiges sympathischer und übersichtlicher als Michael Bays Robo-Kloppereien fällt das aus. Iron Man in jedem Film gegen sich selbst kämpfen zu lassen, zeugt freilich eher von Ideenlosigkeit als psychologischer Raffinesse. Während andere Serien im zweiten Anlauf ihren Zenit erreichen, ist &#8222;Iron Man 2&#8243; damit ein genügsames Monument der Redundanz. Auch dieses Mal lässt sich die Selbstreflexivität bzgl. der Verehrung glänzender Oberflächen und überwältigender Schusskraft auf eine simple Weisheit reduzieren: Gut oder böse wird die Technik erst durch ihren Besitzer. Die Waffe Iron Man ist Zeugnis einer modernen Abschreckungsmaßnahme. Das Wettrüsten liegt nun in den Händen der Privatwirtschaft. Die technologische Eskalation wird zum absehbaren Klimax im dritten Akt.</p>
<p style="text-align:justify;">&#8222;Im Iron Man-Universum nichts Neues&#8220; könnte die Tagline zum zweiten Teil lauten. In Hinblick auf Antagonisten wie Mickey Rourke und Sam Rockwell, die hier durchaus nicht zu kurz kommen, dramaturgisch gesehen allerdings auf das Abstellgleis &#8211; die Parallelmontage &#8211; versetzt werden, überwiegt dann doch ein wenig die Resignation, wenn auch nicht die blanke Enttäuschung. Das Wohlwollen der Zuschauer zu verspielen, scheint für diesen Superhelden unvorstellbar. Als hyperaktiv herumplappernde One Man-Show hält Robert Downey Jr. die Reihe auch weiterhin am Laufen, tatkräftig unterstützt von seiner sich wiedereinmal in einnehmender Spiellaune befindlichen Umgebung. Dessen ungeachtet weicht die große Vorfreude nach diesem Sequel erstmal der Zurückhaltung.</p>
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<br />Filed under: <a href='http://orangedoe.wordpress.com/category/kritiken/'>Kritiken</a>  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/orangedoe.wordpress.com/6810/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/orangedoe.wordpress.com/6810/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/orangedoe.wordpress.com/6810/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/orangedoe.wordpress.com/6810/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/orangedoe.wordpress.com/6810/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/orangedoe.wordpress.com/6810/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/orangedoe.wordpress.com/6810/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/orangedoe.wordpress.com/6810/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/orangedoe.wordpress.com/6810/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/orangedoe.wordpress.com/6810/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/orangedoe.wordpress.com/6810/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/orangedoe.wordpress.com/6810/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/orangedoe.wordpress.com/6810/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/orangedoe.wordpress.com/6810/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=orangedoe.wordpress.com&amp;blog=1638737&amp;post=6810&amp;subd=orangedoe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>gelb! #6 [Botchkov Group]</title>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 10:34:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jenny</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Urlaub ist vorbei, lang lebe die Beschäftigungstherapie für von der Praxis verbachlässigte Studenten! Da &#8222;Medienwissenschaft&#8220; nicht gleichbedeutend ist mit &#8222;lernen, wie man in einem Medium produziert&#8220; oder &#8222;lernen, wie man auf den Record-Knopf drückt&#8220;, sind Alternativen wie studentische Hochschulgruppen gefragt. CampusTV Jena ist so eine und in der neuesten Ausgabe des Do it Yourself-Formats [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=orangedoe.wordpress.com&amp;blog=1638737&amp;post=6802&amp;subd=orangedoe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><a href="http://img11.imageshack.us/img11/3792/gelbt.jpg"><img class="aligncenter" style="margin-top:5px;margin-bottom:5px;" title="gelb!" src="http://img11.imageshack.us/img11/3792/gelbt.jpg" alt="" width="502" height="200" /></a>Der Urlaub ist vorbei, lang lebe die Beschäftigungstherapie für von der Praxis verbachlässigte Studenten! Da &#8222;Medienwissenschaft&#8220; nicht gleichbedeutend ist mit &#8222;lernen, wie man in einem Medium produziert&#8220; oder &#8222;lernen, wie man auf den Record-Knopf drückt&#8220;, sind Alternativen wie studentische Hochschulgruppen gefragt. <a title="CampusTV Jena" href="http://campustv.uni-jena.de/" target="_blank">CampusTV Jena</a> ist so eine und in der neuesten Ausgabe des <em>Do it Yourself</em>-Formats <a title="gelb!" href="http://www.myspace.com/gelbtv" target="_self">gelb!</a> haben wir uns nach Weimar begeben, um das Jazztrio <a title="Botchkov Group" href="http://www.botchkov.net/" target="_self">Botchkov Group</a> zu besuchen. Es muss ja nicht immer Metal oder Indie sein.</p>
<p style="text-align:justify;">In der früheren Kulturhauptstadt geht es also in dieser Folge etwas ruhiger zu. Sehenswert ist das allemal (soviel zum Eigenlob), nicht zuletzt weil die Botchkovs eine extrem sympathische Truppe sind.</p>
<p><span style="display:block;width:425px;margin:0 auto;"><embed src='http://widgets.vodpod.com/w/video_embed/ExternalVideo.939399' type='application/x-shockwave-flash' AllowScriptAccess='sameDomain' pluginspage='http://www.macromedia.com/go/getflashplayer' wmode='transparent' flashvars='' width='425' height='350' /></span></p>
<p><a title="gelb! #1" href="http://orangedoe.wordpress.com/2009/06/03/gelb-1-the-new-economy/" target="_self">gelb! #1 [The New Economy]</a></p>
<p><a title="gelb! #2" href="http://orangedoe.wordpress.com/2009/07/07/gelb-2-stephan-wengler/" target="_self">gelb! #2 [Stephan Wengler]</a></p>
<p><a title="gelb! #3" href="http://orangedoe.wordpress.com/2009/10/22/gelb-3-lost-minds/" target="_self">gelb! #3 [lost.minds]</a></p>
<p><a title="gelb #4 [Nicholas Milton]" href="../2009/12/02/gelb-4-nicholas-milton/" target="_self">gelb! #4 [Nicholas Milton]</a></p>
<p><a title="gelb! #5 [Defloration]" href="http://wp.me/p6Sjf-1xe" target="_self">gelb! #5 [Defloration]</a></p>
<br />Filed under: <a href='http://orangedoe.wordpress.com/category/abseits/'>Abseits</a>, <a href='http://orangedoe.wordpress.com/category/clips-und-trailer/'>Clips und Trailer</a>, <a href='http://orangedoe.wordpress.com/category/abseits/gelb/'>gelb!</a>  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/orangedoe.wordpress.com/6802/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/orangedoe.wordpress.com/6802/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/orangedoe.wordpress.com/6802/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/orangedoe.wordpress.com/6802/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/orangedoe.wordpress.com/6802/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/orangedoe.wordpress.com/6802/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/orangedoe.wordpress.com/6802/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/orangedoe.wordpress.com/6802/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/orangedoe.wordpress.com/6802/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/orangedoe.wordpress.com/6802/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/orangedoe.wordpress.com/6802/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/orangedoe.wordpress.com/6802/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/orangedoe.wordpress.com/6802/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/orangedoe.wordpress.com/6802/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=orangedoe.wordpress.com&amp;blog=1638737&amp;post=6802&amp;subd=orangedoe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Kontrapunkt: Cellu l&#8217;art 2010</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 20:13:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>luzifus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cellu l&#039;art]]></category>
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		<category><![CDATA[the private liefe of albert pinto]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum nunmehr 11. Mal fand dieses Jahr vom 14. bis 18. April das Jenaer Kurzfilmfestival „Cellu l’art“ statt und ich konnte nach wie vor nicht klären, welche Schreibweise nun die offizielle ist. Aber dafür kam ich in den Genuss, einen Großteil der insgesamt über 50 Filme zu sehen, die sich auf den internationalen Wettbewerb und [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=orangedoe.wordpress.com&amp;blog=1638737&amp;post=6793&amp;subd=orangedoe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Zum nunmehr 11. Mal fand dieses Jahr vom 14. bis 18. April das Jenaer Kurzfilmfestival „Cellu l’art“ statt und ich konnte nach wie vor nicht klären, welche Schreibweise nun die offizielle ist. Aber dafür kam ich in den Genuss, einen Großteil der insgesamt über 50 Filme zu sehen, die sich auf den internationalen Wettbewerb und den Länderschwerpunkt Indien verteilten. Kurz und knapp als akkreditierter Pressevertreter nun also mein Resümee.</p>
<p style="text-align:justify;">Nachdem am Mittwochabend am Johannestor trotz widrigen Witterungsumständen beim Open Air einige Highlights aus den letzten Jahr zu sehen und die Live-Band „Standek“ zu hören war, wurde am Donnerstag (15. April) dann schließlich das Capitol Kino nach über einem Jahr Schließung wieder eröffnet. Und die Besucher kamen – in Strömen. Dabei greife ich vorweg: Gleich im ersten der insgesamt 5 Wettbewerbsblöcke lief der diesjährige Siegerfilm:</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://img704.imageshack.us/img704/3633/stillersee.jpg"><img class="alignleft" style="margin:5px 10px;" title="Stiller See" src="http://img704.imageshack.us/img704/3633/stillersee.jpg" alt="" width="170" height="113" /></a><strong>Stiller See</strong> (D 2010)</p>
<p style="text-align:justify;">Die aus Erfurt stammende Regisseurin Lena Liberta, welche beim Cellulart 2009 bereits für ihren überladenen Problemfilm „<a href="http://www.ofdb.de/review/165138,356083,Hundes%C3%B6hne">Hundesöhne</a>“ mit dem Publikumspreis geehrt wurde, widmete sich wieder ihrem bevorzugten Thema: der Familie und ihrer Probleme. In ihrem mit Klaviermusik buchstäblich durchkomponierten 7-Minüter erzählt sie die Geschichte um das von Unverständnis geprägte Verhältnis eines Vaters zu seinem autistischen Sohn. Die Mutter ist in dem See, an welchem die beiden Urlaub machen, vor einiger Zeit ertrunken. Der in prätentiös anmutendem Schwarz-Weiß präsentierte Film kreist um das Motiv der Musik und der kathartischen Wirkung des Wassers, ist eindrucksvoll gespielt. Ein würdiger Gewinner, auch wenn ich zwei Filme noch besser fand. Und zwar:</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://img341.imageshack.us/img341/8028/territorioenemigo.jpg"><img class="alignleft" style="margin:5px 10px;" title="Territorio Enemigo" src="http://img341.imageshack.us/img341/8028/territorioenemigo.jpg" alt="" width="170" height="244" /></a><strong><a href="http://www.imdb.com/title/tt1314860/">Territorio Enemigo</a></strong> (ESP 2008)</p>
<p style="text-align:justify;">Dieses im 2. Wettbewerbsblock am Freitag gelaufene Kriegsdrama beweist nach den Wettbewerbsbeiträgen in den vergangenen Jahren einmal mehr, dass spanische Kurzfilme zu den international besten gehören. Darin verirrt sich ein Soldat auf feindliches Terrain und stellt dort den Gegner. Doch ein Fehltritt auf eine vermeintliche Mine schränkt neben seiner Bewegungsfreiheit auch seine Optionen dem Feind gegenüber ein. Packend, spannend und mit einer ebenso bitteren wie überraschenden Wendung am Ende fungiert der 11-Minüter von Rodrigo Plaza als beklemmendes Psychodrama um Angst und als Statement gegen den Irrsinn des Krieges, eingefangen mit einer bemerkenswerten Kameraarbeit. Auch sehr sehenswert:</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://img690.imageshack.us/img690/7154/fliegen.jpg"><img class="alignleft" style="margin:5px 10px;" title="Fliegen" src="http://img690.imageshack.us/img690/7154/fliegen.jpg" alt="" width="170" height="238" /></a><strong><a href="http://www.imdb.com/title/tt1369498/">Fliegen</a></strong> (D 2009)</p>
<p style="text-align:justify;">… der im fünften und letzten Wettbewerbsblock am Samstag lief. Mit Sandra Hüller („Requiem“) und Jakob Matschenz, der später auch den Preis als bester Darsteller gewinnen sollte, hochkarätig besetzt, wird die Geschichte eines illegalen Einwanderers in Deutschland erzählt. Die Studentin Sarah (Hüller) dokumentiert sein Leben und beginnt eine Affäre mit ihm. Doch das – der einzige Kritikpunkt – ärgerliche Klischee um seine Verbindungen zu kriminellen Kreisen sorgt dafür, dass die Behörden bald auf ihn aufmerksam werden. Intensiv gespielt, authentisch wirkend und ein mutiges Thema: ein großartiger Kurzfilm!</p>
<p style="text-align:justify;">Dabei stand die Qualität der von Kuratoren zusammen gestellten Kurzfilme vom indischen Subkontinent der Klasse dieser Filme nicht nach. Interessierte Zuschauer – und davon gab es erfreulicherweise erstaunlich viele – erhielten einen Einblick in ein Independentkino, welches soziale Probleme wie Armut und Menschenhandel ebenso thematisiert wie eine Gesellschaft im Auf- und Umbruch, in der eine riesige, aber stetig weiterwachsende Film- und Unterhaltungsindustrie immer mehr an Bedeutung gewinnt. Der skurrile Kurzfilm „The Private Life of Albert Pinto“ um einen Schauspieler, der auf seinen Durchbruch wartet thematisiert letztere ebenso wie „Tumse Milke“, in welchem das Mädchen Meera durch einen Schreibwettbewerb Shah-Rukh Khan kennenlernen will. Besonders im Gedächtnis haften blieb jedoch…</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://img4.imageshack.us/img4/7269/kavi.jpg"><img class="alignleft" style="margin:5px 10px;" title="Kavi" src="http://img4.imageshack.us/img4/7269/kavi.jpg" alt="" width="170" height="253" /></a><strong><a href="http://www.imdb.com/title/tt1399573/">Kavi</a></strong> (USA/IND 2009)</p>
<p style="text-align:justify;">Der oscarnominierte Kurzfilm lief außerhalb des Länderschwerpunkts im das Programm abrundenden „B-Side Special“ am Sonntag, indem Kurzfilme gezeigt wurden, die es trotz hohen Niveaus nicht ins reguläre Programm geschafft haben. Die Themen Kinderarbeit und moderne Sklaverei sind jedoch auch keine leichten, die Gregg Helvey da angepackt hat. Packend erzählt er die Geschichte vom indischen Jungen Kavi (Sagar Salunke), welcher den ganzen Tag Backsteine herstellt, obwohl er lieber zu den Schülern von nebenan gehören würde, die er immer wehmütig beobachtet. Als eines Tages seine Eltern verschleppt werden, hat er die Möglichkeit, aus seinem streng reglementierten Dasein auszubrechen. Trotz einer gewissen Plakativität in der Inszenierung verfehlt der Film seine aufrüttelnde Wirkung nicht und dringt einfühlsam in die Psyche eines Jungens ein, der in diese Form des Leibeigentums hineingeboren wird.</p>
<p style="text-align:justify;">Genug der Rezensionen! Nun noch ein paar letzte Ausführungen zum Festival insgesamt, zusammengefasst in einer knackigen <strong>Checklist</strong>:</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>+</strong> hohes Niveau der Wettbewerbsfilme<br />
<strong>+</strong> ungewöhnliche Einblicke durch den Länderschwerpunkt Indien<br />
<strong>+</strong> tolle Location (geschlossenes Kino quasi wiedereröffnet)<br />
<strong>+</strong> gute Cocktails zu noch besseren Preisen<br />
+ viele Filmemacher/Beteiligte anwesend</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>-</strong> eine Heizung im Saal wäre schön gewesen<br />
<strong>-</strong> durch Format-Hickhack der aufeinanderfolgenden Filme ein paar Problemchen bei Bild und Ton</p>
<br />Filed under: <a href='http://orangedoe.wordpress.com/category/festivals/cellu-lart/'>Cellu l&#039;art</a>, <a href='http://orangedoe.wordpress.com/category/festivals/'>Festivals</a>, <a href='http://orangedoe.wordpress.com/category/kontrapunkt/'>Kontrapunkt</a>  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/orangedoe.wordpress.com/6793/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/orangedoe.wordpress.com/6793/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/orangedoe.wordpress.com/6793/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/orangedoe.wordpress.com/6793/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/orangedoe.wordpress.com/6793/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/orangedoe.wordpress.com/6793/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/orangedoe.wordpress.com/6793/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/orangedoe.wordpress.com/6793/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/orangedoe.wordpress.com/6793/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/orangedoe.wordpress.com/6793/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/orangedoe.wordpress.com/6793/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/orangedoe.wordpress.com/6793/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/orangedoe.wordpress.com/6793/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/orangedoe.wordpress.com/6793/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=orangedoe.wordpress.com&amp;blog=1638737&amp;post=6793&amp;subd=orangedoe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Stiller See</media:title>
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			<media:title type="html">Territorio Enemigo</media:title>
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			<media:title type="html">Fliegen</media:title>
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			<media:title type="html">Kavi</media:title>
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		<title>A Valentine to Film Noir</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Apr 2010 10:41:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jenny</dc:creator>
				<category><![CDATA[Clips und Trailer]]></category>
		<category><![CDATA[film noir hommage]]></category>
		<category><![CDATA[massive attack]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon etwas älter ist das folgende Video, aber nichtsdestotrotz sehenswert für Fans des Film Noir und des klassischen Hollywood-Kinos. Musikalisch stimmig begleitet wird die Hommage von Massive Attack (&#8222;Angel&#8220;). (via) Filed under: Clips und Trailer<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=orangedoe.wordpress.com&amp;blog=1638737&amp;post=6785&amp;subd=orangedoe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Schon etwas älter ist das folgende Video, aber nichtsdestotrotz sehenswert für Fans des Film Noir und des klassischen Hollywood-Kinos. Musikalisch stimmig begleitet wird die Hommage von Massive Attack (&#8222;Angel&#8220;).</p>
<p style="text-align:justify;">(<a title="via" href="http://twitter.com/tfunke/status/12335060975" target="_blank">via</a>)</p>
<p style="text-align:center;"><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://orangedoe.wordpress.com/2010/04/17/a-valentine-to-film-noir/"><img src="http://img.youtube.com/vi/xOgBa2Oij1A/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<br />Filed under: <a href='http://orangedoe.wordpress.com/category/clips-und-trailer/'>Clips und Trailer</a>  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/orangedoe.wordpress.com/6785/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/orangedoe.wordpress.com/6785/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/orangedoe.wordpress.com/6785/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/orangedoe.wordpress.com/6785/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/orangedoe.wordpress.com/6785/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/orangedoe.wordpress.com/6785/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/orangedoe.wordpress.com/6785/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/orangedoe.wordpress.com/6785/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/orangedoe.wordpress.com/6785/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/orangedoe.wordpress.com/6785/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/orangedoe.wordpress.com/6785/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/orangedoe.wordpress.com/6785/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/orangedoe.wordpress.com/6785/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/orangedoe.wordpress.com/6785/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=orangedoe.wordpress.com&amp;blog=1638737&amp;post=6785&amp;subd=orangedoe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">jenny</media:title>
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		<title>Bei Risiken und Nebenwirkungen&#8230;</title>
		<link>http://orangedoe.wordpress.com/2010/04/14/bei-risiken-und-nebenwirkungen/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 18:12:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jenny</dc:creator>
				<category><![CDATA[Clips und Trailer]]></category>
		<category><![CDATA[enter the void trailer]]></category>
		<category><![CDATA[gaspar noe]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; fragen sie bitte Gaspar Noé! Viel möchte ich nicht vorweg sagen, außer: Es folgt der französische Trailer für Enter the Void, der anscheinend noch keinen deutschen Starttermin hat. Geredet wird nicht, aber man darf wohl sagen, dass die folgenden Minuten ein &#8222;Erlebnis&#8220; sind. Der Vollbildmodus wird ausdrücklich empfohlen. Wenn der Film nur annähernd heranreicht [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=orangedoe.wordpress.com&amp;blog=1638737&amp;post=6771&amp;subd=orangedoe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">&#8230; fragen sie bitte Gaspar Noé! Viel möchte ich nicht vorweg sagen, außer: Es folgt der französische Trailer für <strong><a title="Enter the Void" href="http://www.imdb.com/title/tt1191111/" target="_self">Enter the Void</a></strong>, der anscheinend noch keinen deutschen Starttermin hat. Geredet wird nicht, aber man darf wohl sagen, dass die folgenden Minuten ein &#8222;Erlebnis&#8220; sind. Der Vollbildmodus wird ausdrücklich empfohlen. Wenn der Film nur annähernd heranreicht an seine Promo&#8230;</p>
<p style="text-align:justify;">(<a title="Twitch" href="http://twitchfilm.net/news/2010/04/french-theatrical-trailer-for-gaspar-noes-enter-the-void.php" target="_blank">via</a>)</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="display:block;width:590px;margin:0 auto;"> <embed src='http://widgets.vodpod.com/w/video_embed/ExternalVideo.934685' type='application/x-shockwave-flash' AllowScriptAccess='sameDomain' pluginspage='http://www.macromedia.com/go/getflashplayer' wmode='transparent' flashvars='mO=http://twitchfilm.net/news/2010/04/french-theatrical-trailer-for-gaspar-noes-enter-the-void.php&pW=650&pH=366&player_id=390986423' width='590' height='366' /></span></p>
<div style="font-size:10px;"><a href="http://vodpod.com?r=wp"></a></div>
<br />Filed under: <a href='http://orangedoe.wordpress.com/category/clips-und-trailer/'>Clips und Trailer</a>  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/orangedoe.wordpress.com/6771/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/orangedoe.wordpress.com/6771/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/orangedoe.wordpress.com/6771/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/orangedoe.wordpress.com/6771/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/orangedoe.wordpress.com/6771/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/orangedoe.wordpress.com/6771/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/orangedoe.wordpress.com/6771/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/orangedoe.wordpress.com/6771/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/orangedoe.wordpress.com/6771/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/orangedoe.wordpress.com/6771/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/orangedoe.wordpress.com/6771/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/orangedoe.wordpress.com/6771/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/orangedoe.wordpress.com/6771/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/orangedoe.wordpress.com/6771/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=orangedoe.wordpress.com&amp;blog=1638737&amp;post=6771&amp;subd=orangedoe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Kontrapunkt: Wir waren Helden</title>
		<link>http://orangedoe.wordpress.com/2010/04/13/kontrapunkt-wir-waren-helden/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 16:32:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>luzifus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kontrapunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Kurtz & Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[aaron johnson]]></category>
		<category><![CDATA[agenten sterben einsam]]></category>
		<category><![CDATA[clint eastwood]]></category>
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		<category><![CDATA[richard burton]]></category>
		<category><![CDATA[spezialeinheit werwolf]]></category>

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		<description><![CDATA[Entweder, man beweist sich im Krieg oder im alltäglichen Leben, indem man Mitmenschen hilft. Die Frage ist nur, ob es etwas bringt. Spezialeinheit Werwolf (RU/UKR 2009) In dieser mutmaßlich fürs russische TV produzierten Kriegsfiktion plant eine kleine Spezialeinheit im Zweiten Weltkrieg, Adolf Hitler im Führerhauptquartier „Werwolf“ in der Ukraine zu ermorden. Doch nicht nur wegen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=orangedoe.wordpress.com&amp;blog=1638737&amp;post=6764&amp;subd=orangedoe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Entweder, man beweist sich im Krieg oder im alltäglichen Leben, indem man Mitmenschen hilft. Die Frage ist nur, ob es etwas bringt.</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://img526.imageshack.us/img526/4691/spezialeinheit.jpg"><img class="alignleft" style="margin:5px 10px;" title="Spezialeinheit Werwolf" src="http://img526.imageshack.us/img526/4691/spezialeinheit.jpg" alt="" width="170" height="241" /></a><strong>Spezialeinheit Werwolf</strong> (RU/UKR 2009)</p>
<p style="text-align:justify;">In dieser mutmaßlich fürs russische TV produzierten Kriegsfiktion plant eine kleine Spezialeinheit im Zweiten Weltkrieg, Adolf Hitler im Führerhauptquartier „Werwolf“ in der Ukraine zu ermorden. Doch nicht nur wegen eines Verräters in den eigenen Reihen gleicht das Unterfangen einem Himmelfahrtskommando. Aufwendig choreografierte Actionsequenzen, ein Effektespektakel oder charismatische Hauptfiguren sucht man in dieser zuweilen dialoglastigen DVD-Premiere vergebens. Dafür überzeugt der Film weitgehend mit solider Handarbeit und einem ganz ordentlichen Spannungsbogen. Zumindest, bis das Finale mysteriöserweise mittendrin abgebrochen wird und eine trauernde Frau Blümchen niederlegt. Zumindest ich fühlte mich dann doch etwas irritiert, weswegen der Film in meiner persönlichen Wertung knapp unter den Durchschnitt absackt.</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://img265.imageshack.us/img265/4998/agentensterbeneinsam.jpg"><img class="alignleft" style="margin:5px 10px;" title="Agenten sterben einsam" src="http://img265.imageshack.us/img265/4998/agentensterbeneinsam.jpg" alt="" width="170" height="236" /></a><strong><a href="http://www.imdb.com/title/tt0065207/">Agenten sterben einsam</a></strong> (GB/USA 1968)</p>
<p style="text-align:justify;">Eine kleine Truppe britischer Soldaten unter Führung von Major Smith (Richard Burton) soll zusammen mit dem GI Lt. Schaffer (Clint Eastwood) einen vermeintlichen General aus den Klauen der Nazis befreien. Doch das Schloss Adler wird sehr gut bewacht und auch hier scheint nicht jeder auf der Seite zu sein, wo man ihn zunächst wähnt. Die beinahe minutiöse Inszenierung – das ist der Grund, weswegen der Film eine satte Länge von 2,5 Stunden aufweist – hätte man etwas straffen können, doch abgesehen davon garantiert der spannende, actionreiche und wendungsreiche Agententhriller mit am Ende inflationär gebrauchter Pyrotechnik solide Unterhaltung. Da sieht man auch gerne nach, dass die zahlreichen Rückprojektionsaufnahmen als häufig verwendeter Effekt mittlerweile stark in die Jahre gekommen sind.</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://img210.imageshack.us/img210/4711/kickassm.jpg"><img class="alignleft" style="margin:5px 10px;" title="Kick-Ass" src="http://img210.imageshack.us/img210/4711/kickassm.jpg" alt="" width="170" height="241" /></a><strong><a href="http://www.imdb.com/title/tt1250777/">Kick-Ass</a></strong> (USA/GB 2010)</p>
<p style="text-align:justify;">Die Geschichte über einen Loser, der über Nacht buchstäblich zum Superhelden mutiert, ist seit „Spider-Man“ nicht neu. Die Überlegung, dass Menschen ohne echte Superkräfte den Kampf gegen Verbrechen antreten seit „Watchmen“ auch nicht. Und dennoch ist „Kick-Ass“ originell: so comicnerdig-notgeil wie Protagonist Dave Lizevski (Aaron Johnson) im Alltag war Peter Parker, so talentunfähig beim Kämpfen war Spider-Man dann doch nicht. Dazu gesellen sich hyperbrutale Kämpfe, die mit all ihrem Blut und ihrer Überzeichnung ihre Comicwurzeln nicht verbergen. Das Filmbild wird zum Panel, die Vergangenheit von Damon Macready (Nicolas Cage) erstarrt in einer Rückblende zum dreidimensionalen Comicstrip. Beide, Dave sowie Damon und dessen Tochter jagen unter den Namen „Kick-Ass“ bzw. „Big Daddy“ und „Hit Girl“ die Schergen des größten Mafiosi der Stadt (finster: Mark Strong), dem es jedoch durch einen fiesen Trick gelingt, sie in seine Gewalt zu bringen. Das klingt ziemlich ernst und ist es auch, lässt aber auch witzige Zwischentöne und zahlreiche Anspielungen auf das Verhältnis Film und Comic zu, wo die Referenz an „Sin City“ nur die offensichtlichste ist.</p>
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			<media:title type="html">Agenten sterben einsam</media:title>
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		<title>Die Legende von Beowulf (USA 2007)</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 19:20:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jenny</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einen Film aus Robert Zemeckis&#8217;  Digitalschmiede im Anschluss an den visuellen Genuss des Billion Dollar Babies &#8222;Avatar&#8220; vorgesetzt zu bekommen, ist ein schwieriges Los. Liest man die vielen positiven Kritiken über Die Legende von Beowulf, fällt es aus heutiger Sicht schwer, die geäußerte Begeisterung für die fortschrittlichen Effekte nach zu empfinden. &#8222;Beowulf&#8220; ist nämlich mehr [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=orangedoe.wordpress.com&amp;blog=1638737&amp;post=6724&amp;subd=orangedoe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><a href="http://img218.imageshack.us/img218/6174/20878208505d5d47837d.jpg"><img class="alignleft" style="margin:5px 10px;" title="Die Legende von Beowulf" src="http://img218.imageshack.us/img218/6174/20878208505d5d47837d.jpg" alt="" width="170" height="251" /></a>Einen Film aus Robert Zemeckis&#8217;  Digitalschmiede im Anschluss an den visuellen Genuss des Billion Dollar Babies &#8222;Avatar&#8220; vorgesetzt zu bekommen, ist ein schwieriges Los. Liest man die vielen positiven Kritiken über <strong><a title="Die Legende von Beowulf" href="http://www.imdb.com/title/tt0442933/" target="_blank">Die Legende von Beowulf</a></strong>, fällt es aus heutiger Sicht schwer, die geäußerte Begeisterung für die fortschrittlichen Effekte nach zu empfinden. &#8222;Beowulf&#8220; ist nämlich mehr noch als viele andere Effekt-schwangere Werke ein historisches Erlebnis, ganz einfach weil der Film so schnell überholt wurde von der Zeit. Man könnte sagen, er sei schlecht gealtert, man könnte aber auch einwerfen, dass bereits zu seiner Veröffentlichung vor rund drei Jahren &#8222;Beowulf&#8220; ein technisch gescheitertes Werk gewesen ist. Im Gegensatz zum &#8222;Polarexpress&#8220; und der späteren &#8222;Weihnachtsgeschichte&#8220; von den selben Machern, ist Zemeckis&#8217; &#8222;Beowulf&#8220; ein Film für Erwachsene, keinesfalls ein Abenteuer für Jung und Alt. Die Altersfreigabe (FSK 12) mag dem widersprechen, doch die erotisierte Stimmung im Film, deren Personifizierung &#8211; ja sinnbildliche <em>Verkörperung</em> &#8211; Angelina Jolies wohlgeformter Wasserdämon darstellt, wird durch eine für  den Animationsfilm überraschende Brutalität ergänzt. Psychoanalytisch ausgedrückt: Eros und Thanatos, Lebens- und Todestrieb, machen in diesem Falle jedes unschuldige Märchen zu Nichte.</p>
<p style="text-align:justify;">All das ist natürlich von den Verantwortlichen gewollt. Durch die Schilderung des ausschweifenden Lebens der Krieger und ihrer unzähligen Frauen führt der Film uns ein in die Welt um 600 n. Chr., in welcher der betrunkene König (Anthony Hopkins) halbnackt zur Freude aller vor seinem Thron hin uns her wankt. Das laszive heidnische Leben wird natürlich in der selben Sequenz bestraft durch den brutalen Angriff des Monsters Grendel (Crispin Glover), welches von den lauten Feierlichkeiten in Rage versetzt wird. Grendel ist einerseits ein Sagenwesen, für welches das sich annähernde Christentum keinen Platz hat außer jenem im Grab, doch im selben Moment fungiert es als Racheengel für eine moralische Übertretung, für eine Versündigung. Denn einst hatte der König Grendel gezeugt mit einer Hexe (Jolie). Er war der Verführung der Frau (Eva und Schlange zugleich) verfallen. In seiner Not ruft der Schuldige nach einem Helden, der sein Volk befreit von dem Monster und siehe da! Beowulf (Ray Winstone &#8211; digital geliftet und leider kaum wiederzuerkennen) kommt mit seinen Mannen (u.a. Brendan Gleeson), um sich diesem zu stellen. Beowulf ist ein nordischer Krieger durch und durch, ein jüngeres Abbild des Königs. Zemeckis&#8217; Film treibt diesen Aspekt weiter als die Vorlage, um eine im Mainstream-Kino obligatorische erzählerische Einheit zu schaffen. Zwar erlegt Beowulf Grendel, doch damit ist das Übel längst nicht ausgestanden.</p>
<p style="text-align:justify;">In der mitleidigen Darstellung des deformierten Grendel findet sich eine nachvollziehbare Modernisierung des Stoffes, sind wir doch heutzutage nach ambivalenten Widersachern scheinbar süchtig. Die gleiche Vielschichtigkeit kommt auch dem Helden in der zweiten Hälfte des Films zu, so dass die Story etwas Vertiefung erlangt abseits des klassischen Held-erschlägt-Monster-Motivs, welches an dem Heiligen Georg denken lässt. Die Drehbuchautoren Neil Gaiman und Roger Avary betonen außerdem mit Hilfe erzählerischer Freizügigkeiten die christliche Moral des Films. Nicht von ungefähr steht der verführerischen Hexe (lies: Hure), deren Höhle vor Sexualmetaphern nur so strotzt, die unter ihren wollüstigen Männern leidende Königin (Robin Wright Penn) gegenüber, welche gegen Ende des Films, von einem Geistlichen begleitet, zum Symbol christlicher Tugend, zur symbolischen Mutter ohne Kind wird. Im Aussehen Grendels zeigt sich, wo der Samen des Mannes hingehört hätte.</p>
<p style="text-align:justify;">&#8222;Beowulf&#8220; ist dank des Drehbuchs nicht nur auf Schauwerte aus, wenn auch die Technik mit jeder Speerspitze, jeder Träne auf den Wangen der animierten Figuren in den Vordergrund gerückt wird. Doch all das nützt nichts, denn die &#8222;Legende&#8220; kommt nie über den Widerspruch zwischen jenen technischen Kinderschuhen, in denen sie steckt und ihrer, wenn auch mit Action geladenen, vor allem ernsten Thematik hinweg. Abseits der Großaufnahmen herrscht in dem Film das Gewusel lebloser Augen, unglaubwürdiger Oberflächen (Diese schreckliche <em>aufgemalte</em> Haut!) und unnatürlich langsam gleitender Bewegungen. Als hätte Zemeckis 1907 ein Musical gedreht, ist sein Film ein dramaturgisch-technisches  Himmelfahrtskommando. Animierte Drachen, Stop-Motion-Drachen, gezeichnete Drachen bergen in sich allenfalls ein Problem des Bedrohungspotenzials für den Zuschauer. Menschen aber, die müssen durch Menschen als Menschen akzeptiert werden. Kein Wunder eigentlich, das Jolies Wasserdämon in Frauengestalt hier noch das glaubwürdigste Geschöpf auf zwei Beinen ist.</p>
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		<title>A Serious Man (USA/GB/F 2009)</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Apr 2010 19:07:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jenny</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die großen einfühlsamen Dramen werden die Coen-Brüder wohl nie drehen. Dafür sind sie nicht gemacht, ist der Blick auf ihre Mikrokosmen zu distanziert, zu stark an der emotionalen Oberfläche interessiert. So erscheint es nur logisch, dass ein recht persönliches Werk wie A Serious Man mit einer gewissen hermetischen Perfektion einher geht.  Die Perfektion ihres Stils [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=orangedoe.wordpress.com&amp;blog=1638737&amp;post=6663&amp;subd=orangedoe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><a href="http://img709.imageshack.us/img709/7629/aseriousmanposter.jpg"><img class="alignleft" style="margin:5px 10px;" title="A Serious Man" src="http://img709.imageshack.us/img709/7629/aseriousmanposter.jpg" alt="" width="170" height="262" /></a>Die großen einfühlsamen Dramen werden die Coen-Brüder wohl nie drehen. Dafür sind sie nicht gemacht, ist der Blick auf ihre Mikrokosmen zu distanziert, zu stark an der emotionalen Oberfläche interessiert. So erscheint es nur logisch, dass ein recht persönliches Werk wie <strong><a title="A Serious Man" href="http://www.imdb.com/title/tt1019452/" target="_self">A Serious Man</a></strong> mit einer gewissen hermetischen Perfektion einher geht.  Die Perfektion ihres Stils haben die Brüder in formaler wie inhaltlicher Hinsicht vor Jahren schon erreicht. Nun gilt es, ihre Herangehensweise entweder von vornherein zu hassen oder deren qualitative Abstufungen mehr oder weniger wohlwollend zu beobachten. Die große Weiterentwicklung, welche man nach &#8222;No Country for Old Men&#8220; durchaus hätte erwarten können, ist ausgeblieben. &#8222;A Serious Man&#8220; überrascht nur insofern, als die Brüder hier auf ihr Stammpersonal vor der Kamera verzichten, um sich dem jüdischen Leben im Minnesota der späten 60er anzunähern. Dass Joel und Ethan Coen in Minnesota aufgewachsen sind, kann man sich bei der Spezifik des Themas schon denken. Ansonsten ist alles beim Alten im Coen-Universum. Die Figuren finden sich in abwegigen, aber punktgenau geschnittenen Situationen wieder, die sie zuerst überfordern, sich dann Stück für Stück zu einer Art Trademark-Coen-Dramaturgie aufstapeln, bis am Ende alle Elemente in der schwarzhumorigen Pointe kulminieren.</p>
<p style="text-align:justify;">Für Larry (Michael Stuhlbarg) sieht das in diesem Falle besonders grausam aus. Die Coens bzw. ihr Stellvertreter (Gott) lässt allerlei Unheil über ihn kommen, um seinen Glauben zu prüfen. Larry ist sicher kein Heiliger, aber als er von der Ehefrau für einen anderen (Sy Ableman!) verlassen wird, sein Job, sein ganzes Leben Gefahr läuft, den Bach runter zu gehen, muss er sich wie dereinst Hiob fragen, warum der Herr ihm das alles antut. Larry ist ein religiöser Jude, ein kleines Licht im Vorstadtdschungel, der einem nicht einmal typisch jüdischen Problem ausgesetzt wird. Es ist die Infragestellung des Glaubens in Folge der scheinbaren Grausamkeit oder Abwesenheit Gottes. Die Lösung heißt natürlich, Rat zu suchen bei den Autoritäten, beim Rabbi. Dass dies zum Spießrutenlauf wird für den Verzweifelten liegt zu einem guten Teil an ihm selbst, schließlich erwartet er eine klare Antwort auf eine Frage, die zu stellen, vergeblich ist. Gottes Wege, das wird auch ihm erklärt, bleiben unergründlich. Zum anderen sparen die Coens nicht mit selbst-ironischem (jüdischen) Witz, wenn es um die Eigentümlichkeiten jüdischer Institutionen und Rituale geht. Wenn Larry mit einem Junior-Rabbi konfrontiert oder von der Sekräterin des uralten Rabbi Marshak davon geschickt wird, weht leise Kritik durch die Parabel. Die Diskrepanz zwischen der Jugendkultur Ende der Sechziger und den jahrhundertealten Strukturen des organisierten Glaubens findet ihren Fixpunkt in Larrys Sohn, der lieber kifft als hebräisch zu lernen, was zu einer etwas anderen Bar Mizwa-Erfahrung führt.</p>
<p style="text-align:justify;">Natürlich bietet sich eine dermaßen auf Orthopraxie bedachte Religion, wie das Judentum eine ist, den in die Überzeichnung verliebten Autoreninstinkten der Coens an. Man darf jedoch gleichfalls annehmen, dass die Schöpfer hier ihre ganz persönliche Auseinandersetzung mit der eigenen Jugend auf die Leinwand gebannt haben. Einerseits ist &#8222;A Serious Man&#8220; eine Parabel über einen kleinen Mann, der die Wirren, die in sein Leben einfallen, weder versteht, noch ihnen zu begegnen weiß, andererseits ein Autorenfilm im reinsten Sinne mit den damit einhergehenden Problemen für den Zuschauer. Der Nachfolger von &#8222;Burn After Reading&#8220; hat zweifellos mehr <em>food for thought</em>, weniger Groteskerie für die Lachmuskeln zu bieten. Dafür ist &#8222;A Serious Man&#8220; ein auf der Handlungsebene weniger in sich abgeschlossenes Werk, das mehr noch als die letzten Filme der Brüder nach Interpretation und damit dem Wohlwollen der Zuschauer/Fans ruft. Wer sich dem nicht öffnet, wird womöglich nicht schlecht unterhalten, sich aber schlussendlich vor den Kopf gestoßen fühlen.</p>
<br />Filed under: <a href='http://orangedoe.wordpress.com/category/kritiken/'>Kritiken</a>  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/orangedoe.wordpress.com/6663/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/orangedoe.wordpress.com/6663/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/orangedoe.wordpress.com/6663/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/orangedoe.wordpress.com/6663/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/orangedoe.wordpress.com/6663/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/orangedoe.wordpress.com/6663/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/orangedoe.wordpress.com/6663/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/orangedoe.wordpress.com/6663/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/orangedoe.wordpress.com/6663/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/orangedoe.wordpress.com/6663/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/orangedoe.wordpress.com/6663/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/orangedoe.wordpress.com/6663/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/orangedoe.wordpress.com/6663/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/orangedoe.wordpress.com/6663/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=orangedoe.wordpress.com&amp;blog=1638737&amp;post=6663&amp;subd=orangedoe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Kontrapunkt: Osterrückblick</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 11:59:45 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Da hat der Hoppelhase neben zahlreichen Eiern auch noch andere Dinge mit ins Haus gebracht. Ein Glück, dass er sich vorher die Pfoten auf der Fußmatte abgetreten hat. Endlich kam ich auch mal wieder dazu, mangels anderer Beschäftigungen fernzusehen. Am Karfreitag hielt RTL ein interessantes Fantasyspektakel im Vormittagsprogramm bereit: Kampf der Titanen (USA 1981) Diese [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=orangedoe.wordpress.com&amp;blog=1638737&amp;post=6651&amp;subd=orangedoe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Da hat der Hoppelhase neben zahlreichen Eiern auch noch andere Dinge mit ins Haus gebracht. Ein Glück, dass er sich vorher die Pfoten auf der Fußmatte abgetreten hat. Endlich kam ich auch mal wieder dazu, mangels anderer Beschäftigungen fernzusehen. Am Karfreitag hielt RTL ein interessantes Fantasyspektakel im Vormittagsprogramm bereit:</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://img534.imageshack.us/img534/6408/kampfdertitanen.jpg"><img class="alignleft" style="margin:5px 10px;" title="Kampf der Titanen" src="http://img534.imageshack.us/img534/6408/kampfdertitanen.jpg" alt="" width="170" height="241" /></a><strong><a href="http://www.imdb.com/title/tt0082186/">Kampf der Titanen</a></strong> (USA 1981)</p>
<p style="text-align:justify;">Diese eher freie Interpretation der Geschichte der griechischen Mythologie um Perseus (Harry Hamlin), der gegen die Medusa kämpft und schließlich die Prinzessin Andromeda (Judi Bowker) vor einem Meeresungehauer rettet, ist ziemlich unterhaltsamer, aber nicht sonderlich herausragender Fantasytrash. Warum er trotzdem in die Filmgeschichte einging? Effekte-Pionier Ray Harryhausen wendete hier letztmalig seine damals schon in die Jahre gekommene Stop-Motion-Technik bei der Animation der zahlreichen Kreaturen an. Dies bringt die Beschränkungen mit sich, dass die entsprechenden Figuren immer nur in einer Totalen aufgenommen werden konnten und/oder dann in das bereits ohne Effekte gedrehte Filmmaterial eingepasst werden mussten. Ob indes das in nahester Zukunft in den deutschen Kinos startende Remake denselben Charme des bisweilen effekthascherisch wirkenden Originals aufweisen wird, darf ernsthaft bezweifelt werden.</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://img17.imageshack.us/img17/474/torpedov.jpg"><img class="alignleft" style="margin:5px 10px;" title="Torpedo" src="http://img17.imageshack.us/img17/474/torpedov.jpg" alt="" width="170" height="241" /></a><strong><a href="http://www.imdb.com/title/tt1313159/">Torpedo</a></strong> (D 2008)</p>
<p style="text-align:justify;">Das im Alter von 16 Jahren realisierte Regiedebüt von der jungen Skandal-Autorin Helene Hegemann um eine unangepasste Fünfzehnjährige (Alice Dwyer), die bei ihrer süchtigen Tante aufwächst, weißt autobiographische Bezüge auf. Leider vergisst Hegemann, die auch das Drehbuch beisteuerte, eine Geschichte zu erzählen und verliert sich in etlichen, kaum zusammenhängenden Episoden mit Figuren, die scheinbar relevant sind, aber teilweise nie wieder auftauchen. „Torpedo“ wirkt also etwas planlos in seiner Ausrichtung – weder ein wirklicher Spiel-, noch Experimentalfilm, weder Lang-, noch Kurzfilm. Als radikaler Einblick in die aufgewühlte, ungeordnete Gedankenwelt einer verunsicherten Teenagerin ist dieses absurdhumorige Drama dennoch interessanter als manch andere Adoleszenzgeschichte.</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://img243.imageshack.us/img243/3742/iloveyouphillipmorris.jpg"><img class="alignleft" style="margin:5px 10px;" title="I love you, Phillip Morris" src="http://img243.imageshack.us/img243/3742/iloveyouphillipmorris.jpg" alt="" width="170" height="226" /></a><strong><a href="http://www.imdb.com/title/tt1045772/">I love you, Phillip Morris</a></strong> (F/USA 2009)</p>
<p style="text-align:justify;">Die Biografie vom echten Steven Jay Russell, dessen Geschichte hier nach Steve McVickers Roman erzählt wird, war sehr wechselhaft: Frau und Kind, Outing als Homosexueller, Betrü- gereien, Knast, die große Liebe im Knast, Ausbruch, Betrügereien, Knast, Ausbruch, Betrügereien… und so weiter, bis ihm 1998 eine 144-jährige Haftstrafe aufgebrummt wurde. Gespielt wird er von Jim Carrey, der etwas ernster als gewohnt, aber in seiner Rolle als windiger Berüger nicht humorlos agiert; Ewan McGregor spielt Phillip Morris, seine große Knacki-Liebe. Der Film weiß dabei als stimmige Tragikomödie mit hohem Unterhaltungswert durchaus zu gefallen, weißt sogar einige großartige Pointen auf. Negativ zu bemerken bleibt einzig die Reaktion des Publikums der Sneak Preview, die ich nach langer Zeit wieder einmal besuchen konnte: ausgiebige Küsse unter Schwulen oder die ironische Oralsex-Szene auf einem Boot bringen auch heute noch Ressentiments gegen Homosexuelle zum Ausdruck.</p>
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			<media:title type="html">Kampf der Titanen</media:title>
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		<title>Johnnie To: Throw Down (HK 2004)</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 19:30:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jenny</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ab und zu muss ein Regisseur mal Abstand nehmen von brutalen Gangsterepen und Actionfesten. Ab und zu, den Eindruck macht zumindest die Filmografie von Johnnie To, ist ein persönliches Projekt von Nöten. Wie ein Jazzmusiker schüttelt der Fachmann für den stylischen Blutverlust dann eine gut gelaunte Improvisation aus dem Ärmel. Im Gegensatz zu den Neujahrskomödien, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=orangedoe.wordpress.com&amp;blog=1638737&amp;post=946&amp;subd=orangedoe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><a href="http://img717.imageshack.us/img717/5403/throw.jpg"><img class="aligncenter" style="margin-top:5px;margin-bottom:5px;" title="Throwdown" src="http://img717.imageshack.us/img717/5403/throw.jpg" alt="" width="450" height="188" /></a>Ab und zu muss ein Regisseur mal Abstand nehmen von brutalen Gangsterepen und Actionfesten. Ab und zu, den Eindruck macht zumindest die Filmografie von Johnnie To, ist ein persönliches Projekt von Nöten. Wie ein Jazzmusiker schüttelt der Fachmann für den stylischen Blutverlust dann eine gut gelaunte Improvisation aus dem Ärmel. Im Gegensatz zu den Neujahrskomödien, mit denen To einen Teil des letzten Jahrzehnts verbracht hat, prägt Filme wie &#8222;Sparrow&#8220; eine Exzentrik, die an kommerziellen Erwägungen vorbei schielt. Ein Gaunermusical ohne Gesang, welches Hongkong mit dem Blick eines französischen Films der Sechziger inszeniert, darf durchaus als Wagnis betrachtet werden.</p>
<p style="text-align:justify;">Mit Tos Akira Kurosawa-Hommage <strong><a title="Throwdown" href="http://www.imdb.com/title/tt0415380/" target="_blank">Throw Down</a></strong> verhält es sich ganz ähnlich. Zunächst einmal: Es gibt Gangster, aber keine Waffen in &#8222;Throw Down&#8220;. Doch das ist natürlich nicht alles. In der Welt des Films betätigt sich nämlich jeder Mann als Judoka. Würden im Normalfall des Hongkong-Kinos die Gegner einander meucheln, dominiert hier der japanische Sport das Geschehen. Eine ausgekugelte Schulter ersetzt sozusagen die Schusswunde. Judo ist nicht der naheliegendste Kampfsport in der von Martial Arts-Filmen geprägten Sonderverwaltungszone. Genauso wie &#8222;Sparrow&#8220; später den Taschendiebstahl zu einer Fantasie-Subkultur werden lässt, reichert &#8222;Throw Down&#8220; seinen fantastischen Gehalt an durch die Wahl dieser abwegigen &#8222;Umgangsform&#8220;. Das passiert eben, wenn man als Hongkonger Regisseur eine filmische Verbeugung vor einem japanischen Meister vollbringt. Angelehnt ist &#8222;Throw Down&#8220; schließlich an Kurosawas Regiedebüt &#8222;Sugata Sanshiro&#8220;, in dem es &#8211; genau! &#8211; um einen Judoka geht.</p>
<p style="text-align:justify;">Szeto (Louis Koo), dauerbetrunkener Barbesitzer, war einst ein talentierter Vertreter dieser Kampfkunst, doch nun lebt er ziellos in den Tag hinein und verwettet ebenso planlos sein Geld. Doch dann kommt Tony (Aaron Kwok) in die Bar. Er spielt zwar Saxofon, aber eigentlich will er gegen Szeto kämpfen. Der hat allerdings längst den Glauben an sich selbst und seinen Sport verloren. Komplettiert wird das seltsame Trio durch Mona (Cherie Ying), die nach Hongkong gereist ist, um nichts geringeres zu werden als ein Star.  Tony und die angehende Sängerin sind so etwas wie die personifizierten Träume, die in Szetos Leben eindringen und ihn unwissentlich daran erinnern, dass Sehnsüchte und Wünsche es sind, die einen Menschen am Leben erhalten können.</p>
<p style="text-align:justify;">Szeto wird natürlich früher oder später aus seinem Koma geweckt und wieder ein Ziel in seinem Leben finden. In ihm erwacht der Judoka und damit die Vitalität. Die Stationen des Sportfilms abzuklappern, ist jedoch nicht im Sinne Tos. Das Drumherum macht die Musik und dazu gehören die in tiefe Gelb- und Rottöne getauchten, wunderbaren Figuren, deren skurrile Eigenarten er virtuos, aber liebenswert zu einem  sympathischen Kuriositätenkabinett arrangiert. Beispielhaft dafür ist eine großartig montierte Szene, in der allerhand verschiedene Parteien etwas von dem ungewöhnlichen Dreiergespann wollen. Zwischen mehreren Tischen in der Bar und ebenso vielen Dialogsträngen hin und her springt To elegant, ohne dabei Faden oder Timing zu verlieren. Verkörpert wird die  ungewohnt optimistische Lebendigkeit des filmischen Unterfangens namens &#8222;Throw Down&#8220; insbesondere durch Eddie Cheungs Gangsterboss Savage. Der ist ein zwanghafter Spieler und das ist ernst gemeint. Da kann ein Air Hockey-Spiel gegen einen kleinen Jungen schon mal zur Herzenssache werden. Doch Savage ist wie alle Figuren in diesem Judofilm im Grunde echt nett.</p>
<p style="text-align:justify;">Was die formalen Merkmale betrifft,  gibt sich &#8222;Throw Down&#8220; durchaus als typischer To. Eine gewisse Überstilisierung mit einer Vorliebe für starke Noir-Kontraste teilt der Film u.a. mit dem Policier &#8222;PTU&#8220; und auch späteren Arbeiten, die sich im Gangstermilieu aufhalten. Weder die düstere Lichtsetzung, noch die kräftigen Farben oder der Zeitlupen-Einsatz stehen der vergleichsweise gut gelaunten Story im Weg. Zurückzuführen ist dies auf das grundlegende Anliegen des Films. Schießereien werden mit Judo-Kämpfen ersetzt und in den Auseinandersetzungen geht es nicht um den  blutigen Heldentod. Gleichwohl bewegt sich To thematisch gesehen auf seinem Lieblingsterrain: Menschen und die Jobs, denen sie nachgehen. Ihre Missionen, ob Gangster, Taschendieb oder Judoka, bestimmen ihr Schicksal. Die Frage, welche To in seinen besten Filmen bewegt, ist jene nach dem Spannungsverhältnis zwischen der Prädestination durch ein System (das Syndikat, die Gemeinschaft der Judoka&#8230;) und den Widerstand gegen dasselbe. So wie die Gangster in &#8222;Election&#8220; seit ihrer Jugend in der Triade sind und dies bis zum Tode bleiben werden, wurde Szeto als Judoka geboren. Er muss nun auf den ihm gegebenen rechten Pfad zurückfinden.</p>
<p style="text-align:justify;">Wie in seinen Gangsterfilmen ist To auch hier von Ritualen fasziniert. Diese Haltung verwandelt die Ausübung des Sports in einen quasi-religiösen Akt, der in der Inszenierung entsprechend mythisch aufgeladen dargestellt wird. Im Zeitlupen- und Farbenrausch gipfelt etwa der Kampf dutzender Sportler auf offener Straße. Dessen ungeachtet ist ästhetische Genuss des Spektakels in &#8222;Throw Down&#8220; keinesfalls das Nonplusultra. Die Höhepunkte sind vielmehr in den verträumten, den kleineren Momenten zu finden, welche auf eine große Zärtlichkeit gegenüber seinen Figuren hinweisen. Eine eher selten in solcher Intensität zu beobachtende Seite des Regisseurs offenbart sich hier. &#8222;Throw Down&#8220; ist gerade deshalb ein <em>feel-good movie</em>, ein leichtes, aber kein leichtgewichtiges Vergnügen, welches  deshalb einer Spielerei wie &#8222;Sparrow&#8220; überlegen ist. Anders als in den Genrevariationen und Übungen legt To die zuweilen unterkühlte Haltung ab und ergibt sich voll und ganz seiner sanften, romantischen Ader. Es bleibt zu hoffen, dass er dieser Versuchung noch öfter nachgibt.</p>
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		<title>Kontrapunkt: Zum Teufel mit der Story!</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 19:09:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>luzifus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer braucht die schon? Lasst gefälligst die Bilder wirken! Das ist Film: Leben in Bewegung! Lebendigkeit in den Figuren, Realismus! Oder wenigstens ein paar Effekte, wenn der Rest schon nicht passt… Crazy Heart (USA 2009) Die hier erzählte Geschichte ist wahrlich keine originelle, nein. Man hat sie schon tausend Mal gesehen. Zuletzt bspw. In „The [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=orangedoe.wordpress.com&amp;blog=1638737&amp;post=6546&amp;subd=orangedoe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Wer braucht die schon? Lasst gefälligst die Bilder wirken! Das ist Film: Leben in Bewegung! Lebendigkeit in den Figuren, Realismus! Oder wenigstens ein paar Effekte, wenn der Rest schon nicht passt…</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://img192.imageshack.us/img192/6994/crazyheartv.jpg"><img class="alignleft" style="margin:5px 10px;" title="Crazy Heart" src="http://img192.imageshack.us/img192/6994/crazyheartv.jpg" alt="" width="170" height="241" /></a><strong><a title="Crazy Heart" href="http://www.imdb.com/title/tt1263670/" target="_blank">Crazy Heart</a></strong> (USA 2009)</p>
<p style="text-align:justify;">Die hier erzählte Geschichte ist wahrlich keine originelle, nein. Man hat sie schon tausend Mal gesehen. Zuletzt bspw. In „The Wrestler“. Auf jeden Fall gibt ein abgehalfterer Ex-Star seiner Branche, der sich mit seiner Familie verkracht hat und mit mies bezahlten Jobs herumplagt, auch storytechnisch nicht viel her. Doch wissen gerade solche Filme Mickey Rourke oder eben auch der großartige Jeff Bridges in beeindruckenden Performances aufzu- werten. Dazu gesellt sich ein Score, der zum Mitgehen und –fühlen einlädt, auch wenn man Countrymusik sonst nicht viel abgewinnen kann. Da verzeiht man auch die reichlich unglaubwürdige Beziehung zu einer jüngeren Reporterin (Maggie Gyllenhaal) – wieder diese wenig taugende Story – gern. Dank des Hauptdarstellers und der Musik großes Kino.</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://img163.imageshack.us/img163/6406/scannersii.jpg"><img class="alignleft" style="margin:5px 10px;" title="Scanners 2 " src="http://img163.imageshack.us/img163/6406/scannersii.jpg" alt="" width="170" height="240" /></a><strong><a title="Scanners" href="http://www.imdb.com/title/tt0102848/" target="_blank">Scanners II – The New Order</a></strong> (CDN 1991)</p>
<p style="text-align:justify;">Köpfe-Zerplatzenlassen die Zweite, etwas weniger unterkühlt als David Cronenbergs Erstling. Bei der dünnen Story um einen machtgierigen Polizeichef, der mithilfe der gefügig gemachten „Scanner“, Menschen mit telepathischen Fähigkeiten, die Gesellschaft kontrollieren will, wartet man sowieso nur auf die blutigen SFX. Schade nur, dass die ebenso wie Actionsequenzen nur spärlich gesät sind und die mediokren Darsteller mit Schauspielern diesen Mangel nicht übertünchen können. Für Fans der Reihe nett, wer etwas mehr Gekröse mit vergleichbarer Thematik sehen will, greift jedoch zu „Scanner Cop“, auch wenn der weniger auf Spannungskurve setzt.</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://img682.imageshack.us/img682/1193/mitherzundhand.jpg"><img class="alignleft" style="margin:5px 10px;" title="Mit Herz und Hand" src="http://img682.imageshack.us/img682/1193/mitherzundhand.jpg" alt="" width="170" height="225" /></a><strong><a title="Mit Herz und Hand" href="http://www.imdb.com/title/tt0412080/" target="_blank">Mit Herz und Hand</a></strong> (NZ/CH/USA/J 2005)</p>
<p style="text-align:justify;">Fährt ein alter Mann aus Neuseeland zur „Speed Week“ nach Bonneville, Utah, holt nen Weltrekord und fährt wieder heim. Das ist die ziemlich simple Story dieses Films. Und genau so läuft der Film auch ab. Soll heißen: Konflikte, Bangen um das Erreichen des Ziels oder Exkurse sind nicht vorhanden.  Getragen wird diese glatt gebügelte Heile-Welt-Schmonzette von einem omnipräsenten und wie immer – ja, auch als Kannibale – sympathischen Anthony Hopkins, der den Film an sich reißt. Das macht den zwar nicht besser, aber immerhin erträglicher und die hübschen Bilder und ein wenig kauziger Humor bekommen in Sachen Highlights Gesellschaft. Ein bisschen sehr viel ausfühlicher habe ich mich nach längerem Fernbleiben einmal mehr in der <a title="Mit Herz und Hand Kritik" href="http://www.ofdb.de/review/86669,405921,Mit-Herz-und-Hand" target="_blank">OFDb</a> geäußert.</p>
<br />Filed under: <a href='http://orangedoe.wordpress.com/category/kontrapunkt/'>Kontrapunkt</a>, <a href='http://orangedoe.wordpress.com/category/kurtz-knapp/'>Kurtz &amp; Knapp</a>  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/orangedoe.wordpress.com/6546/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/orangedoe.wordpress.com/6546/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/orangedoe.wordpress.com/6546/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/orangedoe.wordpress.com/6546/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/orangedoe.wordpress.com/6546/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/orangedoe.wordpress.com/6546/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/orangedoe.wordpress.com/6546/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/orangedoe.wordpress.com/6546/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/orangedoe.wordpress.com/6546/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/orangedoe.wordpress.com/6546/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/orangedoe.wordpress.com/6546/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/orangedoe.wordpress.com/6546/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/orangedoe.wordpress.com/6546/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/orangedoe.wordpress.com/6546/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=orangedoe.wordpress.com&amp;blog=1638737&amp;post=6546&amp;subd=orangedoe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Scanners 2 </media:title>
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		<title>Vorsicht Sehnsucht!</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Mar 2010 15:47:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jenny</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Selten ist der Wettbewerb eines Filmfestivals so maßgebend für ein Kinojahr, wie jener von Cannes es letztes Jahr gewesen ist. War zunächst Skepsis darüber vorhanden, ob den ungewöhnlich vielen großen Namen auch große Taten folgen würden, versorgten Haneke, Tarantino, Audiard, Campion und andere in den folgenden Monaten die Leinwände der Welt mit einigem Diskussionsstoff. Noch [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=orangedoe.wordpress.com&amp;blog=1638737&amp;post=6522&amp;subd=orangedoe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><a href="http://img59.imageshack.us/img59/4017/herbes3.jpg"><img class="aligncenter" style="margin-top:5px;margin-bottom:5px;" title="Vorsicht Sehnsucht" src="http://img59.imageshack.us/img59/4017/herbes3.jpg" alt="" width="450" height="188" /></a>Selten ist der Wettbewerb eines Filmfestivals so maßgebend für ein Kinojahr, wie jener von Cannes es letztes Jahr gewesen ist. War zunächst Skepsis darüber vorhanden, ob den ungewöhnlich vielen großen Namen auch große Taten folgen würden, versorgten Haneke, Tarantino, Audiard, Campion und andere in den folgenden Monaten die Leinwände der Welt mit einigem Diskussionsstoff. Noch immer wurde der Wettbewerbsjahrgang nicht vollständig bis in unsere Kinos durchgereicht. Auf Gaspar Noes &#8222;Enter the Void&#8220; warten Fans und Foes noch immer. Weniger skandalträchtig ist der neue Film von Alain Resnais, der immerhin den Spezialpreis der Jury für sich verbuchen konnte, aber neben Nazis und Genitalverstümmlungen geradezu eine sanfte Abwechslung zu bieten schien.</p>
<p style="text-align:justify;">Resnais, Lieblingsfeind all jener, die die Bezeichnung &#8222;europäisches Autorenkino&#8220; als Warnung ansehen, scheint sich in <a title="Vorsicht Sehnsucht" href="http://www.imdb.com/title/tt1156143/" target="_blank"><strong>Vorsicht Sehnsucht</strong></a> seinem zuckersüßen Vorgänger &#8222;Herzen&#8220; anzunähern. Zumindest die saturierten Bilder und die beiden Hauptdarsteller (Sabine Azéma und André Dussollier) lassen dies vermuten. Die Kritiken dagegen deuten ein etwas schwereres Werk an. Aber wer braucht schon eine Handlung, wenn er solche Bilder bekommt?</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://img121.imageshack.us/img121/6452/herbes1.jpg"><img class="aligncenter" style="margin-top:5px;margin-bottom:5px;" title="Vorsicht Sehnsucht" src="http://img121.imageshack.us/img121/6452/herbes1.jpg" alt="" width="450" height="188" /></a></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://img260.imageshack.us/img260/8736/herbes2.jpg"><img class="aligncenter" title="Vorsicht Sehnsucht" src="http://img260.imageshack.us/img260/8736/herbes2.jpg" alt="" width="450" height="188" /></a></p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://img714.imageshack.us/img714/5023/herbes4.jpg"><img class="aligncenter" title="Vorsicht Sehnsucht" src="http://img714.imageshack.us/img714/5023/herbes4.jpg" alt="" width="450" height="188" /></a></p>
<hr />
<p style="text-align:justify;">&#8222;Vorsicht Sehnsucht&#8220; startet am 22. April (endlich) in Deutschland. Der Trailer ist auch bei <a onclick="return mugicPopWin(this,event);" oncontextmenu="mugicRightClick(this);" title="Vorsicht Sehnsucht Trailer" href="http://trailers.apple.com/trailers/sony/wildgrass/" target="_self">Apple</a> einsehbar.</p>
<p style="text-align:center;"><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://orangedoe.wordpress.com/2010/03/27/vorsicht-sehnsucht/"><img src="http://img.youtube.com/vi/svHGpiAHKp0/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<br />Filed under: <a href='http://orangedoe.wordpress.com/category/clips-und-trailer/'>Clips und Trailer</a>  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/orangedoe.wordpress.com/6522/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/orangedoe.wordpress.com/6522/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/orangedoe.wordpress.com/6522/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/orangedoe.wordpress.com/6522/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/orangedoe.wordpress.com/6522/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/orangedoe.wordpress.com/6522/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/orangedoe.wordpress.com/6522/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/orangedoe.wordpress.com/6522/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/orangedoe.wordpress.com/6522/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/orangedoe.wordpress.com/6522/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/orangedoe.wordpress.com/6522/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/orangedoe.wordpress.com/6522/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/orangedoe.wordpress.com/6522/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/orangedoe.wordpress.com/6522/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=orangedoe.wordpress.com&amp;blog=1638737&amp;post=6522&amp;subd=orangedoe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Scott Who?</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 08:55:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jenny</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem das vergangene Jahrhzehnt den altbekannten Superhelden von DC und Marvel zu neuem Leinwandglanz verholfen hat, scheint nun Platz für eine weitere Stufe in der Evolution der Comicverfilmungen, die kein Ende zu finden scheint. Neben Matthew Vaughns Adaption von &#8222;Kick-Ass&#8220;, der wie Alan Moores &#8222;Watchmen&#8220; von einer Phase der verstärkten Genre-Reflexion zeugt, lässt dieses Jahr [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=orangedoe.wordpress.com&amp;blog=1638737&amp;post=6511&amp;subd=orangedoe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Nachdem das vergangene Jahrhzehnt den altbekannten Superhelden von DC und Marvel zu neuem Leinwandglanz verholfen hat, scheint nun Platz für eine weitere Stufe in der Evolution der Comicverfilmungen, die kein Ende zu finden scheint. Neben Matthew Vaughns Adaption von &#8222;Kick-Ass&#8220;, der wie Alan Moores &#8222;Watchmen&#8220; von einer Phase der verstärkten Genre-Reflexion zeugt, lässt dieses Jahr auch <strong><a title="Scott Pilgrim vs. the World" href="http://www.imdb.com/title/tt0446029/" target="_blank">Scott Pilgrim vs. the World</a></strong> die Fanherzen höher schlagen. Blickt man zehn Jahre zurück auf &#8222;X-Men&#8220; und &#8222;Spider-Man&#8220;, scheint sich nun im Kino ein knallbunter Quantensprung vollzogen zu haben, der die genannten Filme reichlich altbacken, ja fast schon klassisch wirken lässt.</p>
<p style="text-align:justify;">&#8222;Scott Piglrim&#8220; basiert auf einer Comicserie von Bryan Lee O&#8217;Malley, deren erster Band 2004 veröffentlicht wurde. Der Film, bei dem Edgar Wright (&#8222;Hot Fuzz&#8220;) Regie geführt hat, handelt vom titelgebenden Teen Scott (Michael Cera), der sich in ein Mädel verliebt. Dumm nur, dass deren verflossene Liebhaber(innen) sich daran machen, ihren Konkurrenten ins Jenseits zu schicken. Wie in einem modernen Märchen muss der Neue die sieben Alten besiegen, bevor das Glück zu zweit sich entfalten kann. Das sagt zumindest die Synopsis. Der Trailer sagt folgendes: Edgar Wrights frenetischer Stil ist erkennbar, aber wird er ohne Simon Pegg bestehen können? Michael Cera ist insofern die große Unbekannte, als fraglich ist, ob er in dem Film die nötige Wandlungsfähigkeit beweisen kann, die ihm in den Kritiken zu &#8222;Youth in Revolt&#8220; zumindest attestiert wurde. Der Trailer meint zu diesem Thema erstmal: Nö.</p>
<p style="text-align:justify;">&#8222;Scott Pilgrim vs. the World&#8220; wird hierzulande am 4. November 2010 als &#8222;Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt&#8220; anlaufen. Den Trailer gibt&#8217;s in hervorragender Qualität bei <a onclick="return mugicPopWin(this,event);" oncontextmenu="mugicRightClick(this);" title="Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt Trailer" href="http://trailers.apple.com/trailers/universal/scottpilgrimvstheworld/" target="_self">Apple</a>.</p>
<p style="text-align:center;"><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://orangedoe.wordpress.com/2010/03/26/scott-who/"><img src="http://img.youtube.com/vi/ZffsMSY6L3k/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<br />Filed under: <a href='http://orangedoe.wordpress.com/category/clips-und-trailer/'>Clips und Trailer</a>  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/orangedoe.wordpress.com/6511/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/orangedoe.wordpress.com/6511/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/orangedoe.wordpress.com/6511/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/orangedoe.wordpress.com/6511/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/orangedoe.wordpress.com/6511/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/orangedoe.wordpress.com/6511/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/orangedoe.wordpress.com/6511/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/orangedoe.wordpress.com/6511/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/orangedoe.wordpress.com/6511/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/orangedoe.wordpress.com/6511/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/orangedoe.wordpress.com/6511/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/orangedoe.wordpress.com/6511/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/orangedoe.wordpress.com/6511/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/orangedoe.wordpress.com/6511/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=orangedoe.wordpress.com&amp;blog=1638737&amp;post=6511&amp;subd=orangedoe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Die Wilden Zwanziger (USA 1939)</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 15:31:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jenny</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die wirtschaftliche Depression wütet im Land und die wie auch immer gearteten Großen sind daran schuld. Da verbündet sich der Zuschauer im Geiste gern mit jenen, die Bossen und Politikern ohne Rücksicht auf Verluste Paroli bieten. Dieses filmhistorische Erklärungsmuster ist eine wunderbare Allzweckwaffe, wann immer die meist fatal endenden Abenteuer eines Gangsters die Zuschauermassen an [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=orangedoe.wordpress.com&amp;blog=1638737&amp;post=6450&amp;subd=orangedoe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><a href="http://img256.imageshack.us/img256/2457/twenties.jpg"><img class="alignleft" style="margin:5px 10px;" title="Die Wilden Zwanziger" src="http://img256.imageshack.us/img256/2457/twenties.jpg" alt="" width="170" height="253" /></a>Die wirtschaftliche Depression wütet im Land und die wie auch immer gearteten Großen sind daran schuld. Da verbündet sich der Zuschauer im Geiste gern mit jenen, die Bossen und Politikern ohne Rücksicht auf Verluste Paroli bieten. Dieses filmhistorische Erklärungsmuster ist eine wunderbare Allzweckwaffe, wann immer die meist fatal endenden Abenteuer eines Gangsters die Zuschauermassen an die Kinokassen locken. Raoul Walshs <strong><a title="Die Wilden Zwanziger" href="http://www.imdb.com/title/tt0031867/" target="_blank">Die  Wilden Zwanziger</a></strong> gibt sich als so etwas wie der lebhafte Niederschlag solch einer Logik auf Zelluloid. Gänzlich vom Tisch kann man diese Art von Begründung sicher nicht fegen, denn manches Mal zwingen die Trends der Genrefabrik Hollywoods auf der einen und der gesellschaftlichen Entwicklung auf der anderen Seite dem um Erklärung Bemühten solche Kausalitäten mit aller Gewalt auf. Die frühen dreißiger Jahre des klassischen Hollywoodkinos sind exemplarisch dafür. Kein Buch über die Filmindustrie während der Großen Depression kann man aufschlagen, ohne einen Paragraph zu diesem Thema zu finden. Demnach barg, folgt man der gängigen Interpretation, die Zeit vor dem Amtsantritt Franklin D. Roosevelt fruchtbaren Boden für gewissenlose Gangster aus Einwandererfamilien, die Könige der Welt sein wollten, doch ihren zusammengeklau(b)ten Reichtum schlussendlich im tödlichen Kugelhagel aufgeben mussten. Stichwortartig sind die geballten Argumente für diese Entwicklung skizziert: Nicht nur Post-Börsenkrach, auch Prä-New Deal; <em>Bank Runs</em> wechseln sich mit Schließungen von Kinos im ganzen Land ab; der <em>Production Code</em> für die Selbst-Zensur der Filmindustrie existiert (seit 1930), wird aber nicht durchgesetzt (erst 1934); also auch noch eine Prä-Breen-Office-Zeit. Auf filmtechnischer Ebene ist da natürlich noch der Ton, der die hämmernden Maschinengewehrsalven endlich spürbar in den Kinosaal transportiert. Gleichzeitig: Bonnie &amp; Clyde ziehen durch das Land. John Dillinger und Baby Face Nelson sind auch <em>on the road</em>. Kein Alkohol legal zu kaufen im Laden, der Kater aber am Morgen nach  dem abrupten Ende der Roaring Twenties ist gewaltig. Al Capone trägt den Titel &#8222;öffentlicher Feind&#8220;, doch das Gefängnis wartet bereits.</p>
<p style="text-align:justify;">Die große Zeit der psychotischen Gangster ist kurz, Howard Hawks&#8217; &#8222;Scarface&#8220; für&#8217;s erste ihr krönender Abschluss. So will es die Filmgeschichtsschreibung, welche im wirtschaftlichen Wiederaufbau des ersten und zweiten New Deal, sowie der sich schließlich in Gestalt katholischer Moralwächter doch noch realisierten Zensur die Zugpferde ihrer Argumentation sieht. Deshalb werden aus den glorifizierten Monstern plötzlich Opfer der gesellschaftlichen Umstände, aus den antisozialen und gewalttätigen Ehrgeizlingen der Unterwelt gute Männer, die in die Ecke getrieben werden. Verbrechen lohnt sich nicht. Der öffentliche Feind und der kleine Caesar verwandeln sich in Engel mit schmutzigen Gesichtern. Noch immer stammen die Stories aus den Schlagzeilen der Zeitungen. Allerdings ist früher oder später jede Neuigkeit Geschichte. Als Edward G. Robinson nach Vorbild Al Capones seinen Rico Bandello spielte, war das reale Gegenstück noch auf freiem Fuß. So unmittelbar fußten die Filme auf dem Zeitgeschehen, dass die Effizienz und Dynamik der Studios Bewunderung hervorruft. Wenige Jahre und geschichtliche Meilensteine später ist James Cagney noch immer der Leinwandgangster par excellence, &#8222;Die Wilden Zwanziger&#8220; allerdings im Gestus ganz klar ein Rückblick auf eine vergangene Epoche und eine filmische Grenzziehung innerhalb des Genres.</p>
<p style="text-align:justify;">Dokumentarisch angehaucht durch News-Meldungen, welche den Erzähler zunächst in der Gegenwart &#8211; Roosevelt an der Macht, der Krieg steht vor der Tür &#8211; lokalisieren, dann den Blick zurück werfen auf den letzten Weltkrieg und uns Stück für Stück durch die folgenden Jahre die historischen Entwicklungen (Prohibition, Börsenkrach &#8211; die alte Leier) näherbringen. Der exemplarische Gangster, an Hand dessen der Film den Wandel Amerikas in diesen Jahren abhandelt, heißt Eddie Bartlett (James Cagney). Ein guter Kerl ist er, der für den Rest seines Lebens Autos reparieren will. Doch als er aus dem Krieg heimkehrt, sieht er sich von der ehemaligen Heimatfront verlassen. Arbeitslos und von der Gesellschaft, für die er sein Leben auf&#8217;s Spiel gesetzt hatte, enttäuscht, gerät er durch einen Zufall in den Kreis von Alkoholschmugglern. Was folgt, ist klar. Das erzählerische Muster  dahinter greift mit der Feinheit eines Vorschlaghammers. Der Sündenpfuhl der Zwanziger verführt Bartlett wie einst der Apfel im Paradies. Er macht Geld, verliebt sich in die falsche Frau und sucht sich &#8211; anscheinend ein ehernes Gesetz des Gangsterfilms &#8211; irgendwann die falschen Freunde aus (u.a. Humphrey Bogart), die ihr Geschäft zu weit treiben.</p>
<p style="text-align:justify;">Cagney zeigt sich hier zumeist von seiner wachsweichen Seite, nicht ganz die pure Aggression, nicht ganz die nette Musical-Persona, die man sonst von ihm kennt. Klar ist: &#8222;Die Wilden Zwanziger&#8220; ist ein Cagney-Film, was nicht suggerieren soll, dass Walshs Leistung mangelhaft ist. Zum Vergleich: Cagneys größte Rolle, die gleichzeitig seine Rückkehr zum Gangsterfilm bedeutete, kann in &#8222;White Heat&#8220; (1949) bestaunt werden. Den kann man  aber getrost einen &#8216;Raoul Walsh-Film&#8217; nennen, keinen &#8216;Cagney&#8217;. &#8222;Die Wilden Zwanziger&#8220; hingegen überzeugt als souverän abgelieferte Studiokost, die nach allen Regeln der damaligen Kunst definiert, was dieses Urteil zu bedeuten hat: ein Gangsterfilm mit Star-Aufgebot, doppelbödigen Dialogen, Gesangseinlagen, komischem Sidekick und einer wasserdichten Message. Das alles  wird homogen verpackt zu einem kinematografischen Produkt, welches durch seine didaktische Vorgehensweise einen manchmal nostalgischen, manchmal hysterischen Blick auf die grenzenlose Genusssucht der Zwanziger wirft (betrunkene High School Kids, die erst knutschen und dann ihr Auto gegen einen Baum fahren!), um anschließend die Geschichte mit Wirtschaftskrise und FDR in die Ausnüchterungszelle zu werfen. So wie die Gesellschaft im Film schließlich geläutert wird, verkörpert &#8222;Die Wilden Zwanziger&#8220; gleichsam den Gangsterfilm der besonnenen Sorte, der ein bisschen fad geraten kann.</p>
<br />Filed under: <a href='http://orangedoe.wordpress.com/category/kritiken/'>Kritiken</a>  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/orangedoe.wordpress.com/6450/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/orangedoe.wordpress.com/6450/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/orangedoe.wordpress.com/6450/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/orangedoe.wordpress.com/6450/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/orangedoe.wordpress.com/6450/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/orangedoe.wordpress.com/6450/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/orangedoe.wordpress.com/6450/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/orangedoe.wordpress.com/6450/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/orangedoe.wordpress.com/6450/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/orangedoe.wordpress.com/6450/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/orangedoe.wordpress.com/6450/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/orangedoe.wordpress.com/6450/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/orangedoe.wordpress.com/6450/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/orangedoe.wordpress.com/6450/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=orangedoe.wordpress.com&amp;blog=1638737&amp;post=6450&amp;subd=orangedoe&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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