gelb! #3 [lost.minds]

22. Oktober 2009

Um es gleich vorweg zu sagen: der Rosenkeller in Jena  hat schon etwas von einer Albtraum-Location für jeden Dreh. Seinem Namen gerecht werdend (dem „Keller“, nicht der „Rose“) ist der „Club“ eng, dunkel, laut und wenn man betrunken ist, wird das dann urig oder authentisch genannt. Ist man nicht betüdelt – was vor und hinter der Kamera von Vorteil sein kann – erweist sich die Rose ästhetisch (visuell und akustisch) gesehen als schwarzes Loch. Besonders wenn man, von einem Studentensender kommend, kein Geld für Lichtkoffer, geschweige denn Scheinwerfer hat. Aber letztere hätten sowieso nicht in den kleinen, spärlich beleuchteten VIP-Raum gepasst, den wir für unser Interview nutzen durften/mussten.

gelb! hat es sich also wie immer zur Aufgabe gemacht, Künstler aus Jena und Umgebung vorzustellen und in der dritten Folge ist die Indietronic-Band lost.minds Aufhänger unserer kleinen Rubrik bei Campus TV Jena. Da die Band an jenem Montag  in jenem Ur-Jenaer Etablissement auftrat, haben wir das zum Anlass genommen, die auch bei Beschaffung von Lichtquellen extrem hilfsbereiten Musiker vor, während und nach Ende des Konzerts zu begleiten. Dass man also in den folgenden Bildern überhaupt etwas erkennt, verdanken wir u.a. den lost.minds und der Band Standek, die uns eine Lampe gespendet haben. Soviel zum Lokalkolorit.


Shameless Self-Promotion

24. August 2009

Nach Monaten der Überlegung, ob es sich tatsächlich lohnt, ist the gaffer nun auch bei twitter vertreten. Wer Lust hat, darf mir gern folgen (im rein virtuellen Sinne natürlich).

Mal sehen, wie lange ich durchhalte:

twit9


Quentins Lieblinge

19. August 2009

Ich bin kein Tarantino-Fan, aber zugutehalten muss ich dem Mann, dass er sich über die Jahre hinweg seine Haltung als Filmbuff bewahrt hat. Da ist es nicht verwunderlich, dass alle Welt (oder zumindest diejenige englischsprachiger Filmblogs) derzeit seine Liste der 20 besten Filme der letzten 17 Jahre diskutiert. Warum 17 Jahre? Weil Quentin Tarantino 1992 mit „Reservoir Dogs“ seinen Durchbruch als Regisseur gefeiert hat. Die Liste und das Interview, dem sie entstammt, kann man unten einsehen.

Zu den Filmen: Was zunächst auffällt, ist die Tatsache, dass Tarantino mit „Fight Club“, „Boogie Nights“, „Dazed & Confused“ und „Matrix“ einige übliche Verdächtige für solch ein Unterfangen nennt. Nicht ein obskurer Streifen ist dabei, sind die genannten Filme doch alle außer „Anything Else“ (über den sich jeder zu wundern scheint) in ihren Heimatländern oder bei den Kritikern erfolgreich gewesen. Mit der Auswahl einiger asiatischer Filme, mag das nicht mehr der Multiplex-Mainstream sein, aber wer auch nur seine Fingerspitzen in die fernöstliche Filmwelt taucht, berührt zwangsläufig die genannten Filme von Bong Joon-ho, Park Chan-wook, Tsui Hark oder Takashi Miike. Von Jackie Chan will ich hier gar nicht erst reden.

Überraschungen: Der bereits genannte „Anything Else“, nicht gerade der am meisten gefeierte Film von Woody Allen. „Friday“ mit Ice Cube; die Wahl von „Joint Security Area“, statt des wesentlich bekannteren, aber nicht unbedingt besseren „Oldboy“; mit „Memories of Murder“ und „The Host“ gleich zwei Filme von Bong Joon-ho; …“Speed“?

Besonders lobenswert: „Unbreakable“ würde auch in meiner Liste auftauchen, ebenso wie „The Insider“, obwohl andere Filme der jeweiligen Regisseure mehr Anerkennung bekommen haben. „Shaun of the Dead“ ist auch drin. Schade, dass Simon Pegg nicht in „Inglourious Basterds“ mitspielt.

Seltsam: „Battle Royale“ von Kinji Fukasaku. Mit dem konnte ich bisher weder angetrunken, noch nüchtern etwas anfangen. Der Film soll ja ein gewisses Unterhaltungspotenzial und sogar Sozialkritik enthalten (hab’ ich gehört), aber der beste Film in den letzten 17 Jahren?

Wie dem auch sei, das Video ist durchaus sehenswert, u.a. wegen Tarantinos Aussprache von Shyamalan und seiner Begründung, warum „Matrix“ nicht mehr numero uno in der Liste ist (kann ich nachvollziehen).

Die Liste:

Battle Royale
.
.
Anything Else
Audition
The Blade
Boogie Nights
Dazed & Confused
Dogville
Fight Club
Friday
The Host
The Insider
Joint Security Area
Lost In Translation
The Matrix
Memories of Murder
Supercop (Police Story 3)
Shaun of the Dead
Speed
Team America: World Police
Unbreakable

Das Video:


gelb! #2 [Stephan Wengler]

7. Juli 2009

Mit fast einer Woche Verspätung gibt’s die neue Folge von gelb!, meiner freizeitlichen Beschäftigungstherapie bei Campus TV Jena. In gelb! werden Jenaer Künstler vorgestellt und nach der Indie-Band The New Economy haben wir für die zweite Ausgabe einen Ausflug in das Atelier des Bildhauers Stephan Wengler unternommen. Der Ort an sich hätte schon genügend Bildmaterial für eine zweistündige Doku ermöglicht, weshalb er dann auch zu einem Schlaraffenland für meine Wenigkeit hinter der Kamera geworden ist.  Die üblichen Podiumsdiskussionen und Bachelorberichte sind schließlich nicht gerade der feuchte Traum selbstverliebter Kamerafrauen und -männer.

Nachdem wir den Termin bereits einmal wegen Regens verschieben mussten, bot dann jeder noch so winzige Sonnenstrahl Anlass zu Freudentänzen und musste sofort filmisch ausgenutzt werden. Dass jedoch nicht der Dreh, sondern der Schnitt die eigentliche Herausforderung sein würde, hatten wir zu diesem Zeitpunkt wohl noch nicht geahnt. Vor- und Abspann waren schließlich schon für die letzte Folge fertig geschnitten. Doch nichts da! Erst galt es, dafür neue Musik zu finden, weil Jena TV seit kurzem ohne GEMA-Gebühr auskommt (was man leider auch hört), dann musste das Ganze (inkl. der s/w/gelb -Effekte) neu geschnitten werden, denn „asymmetrische Kommunikation“ innerhalb der Redaktion hatte dazu geführt, dass das Schnittprojekt gelöscht worden war.

Nicht nur eine neue Folge ist hier also zu finden, sondern als kostenloses Sonderangebot noch neue Credits inkl. neuer Gema-freier Musik gesponsert vom mysteriösen Musikmaestro pbmr. Gelb! ist jetzt übrigens auch bei MySpace zu finden.


Tequila war gestern

16. Juni 2009

So sieht er also aus, der große Konfuzius. Die Biopics über Laozi, Mengzi und Xunzi lassen bestimmt auch nicht lange auf sich warten. Ist ja immerhin besser als „Dragonball: Evolution“. Oder „Fluch der Karibik 3.“ Oder „Bulletproof Monk“.

Abgesehen von dieser Erkenntnis, stellt sich mir doch die Frage: Wo bleibt das dreistündige Epos über Immanuel Kant? Hauptrolle: Ulrich Tukur. Das 90-minütige Actionspektakel über Georg Wilhelm Friedrich Hegel? Am besten mit der catchphrase „Mein Name ist Hegel. Georg Wilhelm Friedrich Hegel“. Hauptrolle: Till Schweiger. Regie: Uli Edel. Das könnten die sogar in Jena drehen! Von Theodor Wiesengrund Adorno und einer 3D-Verfilmung der „Dialektik der Aufklärung“ fange ich gar nicht erst an. Das bleiben wohl Träume.

(via)


gelb! #1 [The New Economy]

3. Juni 2009

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Wer sich schon mal auf diese Seite verirrt hat, wird vielleicht erkannt haben, dass ich auch ein Leben jenseits dieses kleinen Blogs hier führe. Ein Leben erfüllt von kryptischen Filmtheorien, der Rolle Kanadas im Zeiten Weltkrieg und dem Meister-Schüler-Verhältnis in chinesischen Religionen. Höchst spannende Studienthemen, die mir später mal eine glänzende Karriere als Wikipedia-Klugscheißerin ermöglichen werden. Doch Studium, Nebenjob und Blog sind natürlich nicht alles. Der Magister von heute hat ja im Gegensatz zu den zu bedauernden Bachelors und Bacheloretten noch Zeit, seine intellektuellen Energien in extracurricular activities abzuleiten. Da werden dann also Hochschulgruppen und Fachschaftsräte unsicher gemacht und ich bin da keine Ausnahme.

Eine meiner diversen Beschäftigungstherapien heißt Campus TV Jena, eine Sendung auf unserem lokalen Privatsender, bei der ich seit zwei Jahren meine Fähigkeiten im Stativ-Auf-und-Abbauen und mögliche Foltertechniken mit Adobe Premiere Pro verfeinere. CTV besteht aber nicht nur aus Berichten über aktuelle Ereignisse, die niemanden interessieren, der das UHG nicht von der CZS unterscheiden kann, sondern auch aus wiederkehrenden Rubriken mit einem kulturellen Fokus. Nachdem unsere letzte (Über Druck) ausgelaufen ist, musste etwas neues her und das heißt „gelb!“.

In gelb! werden Künstler und ihre Kunst vorgestellt. Ersonnen wurde das Ganze von Norman (Musikkritiker bei Nobono) und mir in einem quälenden Brainstorming-Verfahren, zu dessen Nebenwirkungen anscheinend Nonsense-Rubrikentitel gehören. Dazu kam wenig später die Erkenntnis, dass Vor- und Abspannkonzepte einem am besten auf dem Weg zur Arbeit einfallen und dunkle Wolken immer dann aufziehen, wenn man irgendwo in der Jenaer Pampa steht und gerade auf den Record-Knopf drückt.

Das alles hat natürlich nicht wirklich viel mit Filmen zu tun. Aber da ich nicht wie gewisse andere Blogs über Fußball schreiben kann oder will, weil mir mein Faible für diese Sportart irgendwann im letzten Jahrhundert abhanden gekommen ist, muss eben etwas Lokalkolorit die Posts füllen. Los geht’s mit der Indie-Band The New Economy:


Trailer Update: Cannes

14. Mai 2009

Seit gestern ist es offiziell eröffnet, das wichtigste Filmfestival im Universum, wenn man dem Tenor der Berichterstattung  glauben darf. Vor einiger Zeit habe ich ja die Filme, die sich dieses Jahr in Cannes im Wettbewerb die Ehre geben, gepostet und bei Ansicht der großen Namen quasi virtuell den Beitrag vollgesabbert.

Nun müssen sich die Kinogötter jeden Tag der Kritikerwelt stellen. Bei wem es wohl Standing Ovations gibt? Rennen bei Ansicht des neuen Films von Gaspar Noé wieder alle Zuschauer aus dem Saal? Wer wird als erstes ausgebuht? Diese und andere Fragen stellt sich der Festivalinteressierte im Vorfeld.

Informationen zum Verlauf gibt es jeden Abend auf meinem Lieblingssender arte, denn arte Kultur sendet täglich 20 Uhr live von der Croisette. Auf deren Homepage ist daher ein Special zu finden und hat man mal eine Folge verpasst, kann man sie online nachholen. Kulturzeit auf 3Sat wird zwar auch darüber berichten, aber denen fehlt sowohl der Esprit als auch der Humor der französisch-deutschen Nachbarn.

Dutzende Filmkritiker werden mit Hilfe von Blogs usw. ihren Senf zum Festival abgeben, so z.B. die Variety, der A.V. Club, der Guardian, Twitch hoffentlich auch, artechock und die Auteurs.

Als Einstimmung auf das Festival gibt’s hier ein paar Trailer für die Highlights der Meisterregisseure. Einfach auf die Filmtitel klicken und angucken:

Lars von Triers Antichrist mit Willem Dafoe und Charlotte Gainsbourg. [Wettbewerb]

Park Chan-Wooks Vampirfilm Thirst, der derzeit in Südkorea die Kinokassen klingeln lässt. [Wettbewerb]

Mother, der neue Film von Bong Joon-Ho („The Host“) wird ebenfalls gezeigt werden. [Un Certain Regard]

The Map of the Sounds of Tokyo von Isabel Coixet, in dem u.a. Rinko Kikuchi (a.k.a. das beste an „Babel“) auftritt. [Wettbewerb]

Pedro Almodóvar hat auch nix anderes zu tun und Penélope Cruz ist da nicht weit: Broken Embraces. [Wettbewerb]

Quentin Tarantino lässt Brad Pitt und Eli Roth in Inglourious Basterds Nazis verkloppen, was grundsätzlich ja schon mal zu loben ist. [Wettbewerb]

Ang Lee beschäftigt sich in Taking Woodstock mit Blumenkindern. [Wettbewerb]

Drag Me To Hell von Sam Raimi ist auch am Start. [Midnight Screenings]

Und Johnnie To lässt mit Vengeance mein Fangirl-Herz höher schlagen. [Wettbewerb]


Rache, Durst und der Antichrist

24. April 2009

Gestern wurde die Filmauswahl des diesjährigen Festivals in Cannes bekannt gegeben und zum ersten Mal bin ich extrem neidisch auf diejenigen, die das Event besuchen können. Allein der Blick auf den Wettbewerb macht zumindest meinen Cineastenmund wässrig und das nicht einmal nur wegen Johnnie To.

Von Alain Resnais über den unvermeidlichen Haneke zu den neuen Filmen von Park Chan-Wook, Quentin Tarantino, Ang Lee, Pedro Almodovar usw. versammeln sich vom 13. bis zum 24. Mai die Größen der internationalen Kinoszene an der Côte d’Azur. Und das sind nur die Namen, die den Wettbewerb bevölkern. Filme von Terry Gilliam, Bong Joon-Ho („The Host“) und Pen-Ek Ratanaruang („Last Life in the Universe“) sind in anderen Kategorien auch noch zu finden.

Hier die Liste der Beiträge für den Wettbewerb um die Goldene Palme:

Bright Star, Director: Jane Campion

Spring Fever, Director: Lou Ye

Antichrist, Director: Lars von Trier

Enter the Void, Director: Gaspar Noe

Face, Director: Tsai Ming-Liang

Les herbes folles, Director: Alain Resnais

In the Beginning, Director: Xavier Giannoli

A Prophet, Director: Jacques Audiard

The White Ribbon, Director: Michael Haneke

Vengeance, Director: Johnnie To

The Time That Remains, Director: Elia Suleiman

Vincere, Director: Marco Bellocchio

Kinatay, Director: Brillante Mendoza

Thirst, Director: Park Chan-Wook

Broken Embraces, Director: Pedro Almodovar

Map of the Sounds of Tokyo, Director: Isabel Coixet

Fish Tank, Director: Andrea Arnold

Looking for Eric, Director: Ken Loach

Inglourious Basterds, Director: Quentin Tarantino

Taking Woodstock, Director: Ang Lee

Die Filme in den anderen Kategorien findet man hier.


So sind wir: Martial Arts-Granaten

19. April 2009

Heute wurden die Hong Kong Film Awards verliehen und auch wenn die Verleihung anscheinend ihren Zenit schon hinter sich hat, sind die Ergebnisse nichtsdestotrotz relevant für die vor sich hin schrumpfende Filmindustrie. Gute Filmen, die es zu belohnen gilt, kommen ja immer noch aus der Sonderverwaltungszone. Die 28. HK Film Awards boten jedenfalls eine hübsche Mischung aus Überraschung und Genugtuung.

Favoritin des Abends war New Wave-Größe Ann Hui, die schon letztes Jahr mit „The Postmodern Life of My Aunt“ vertreten war und bei der nächsten Verleihung wohl mit „Night and Fog“ antritt. The Way We Are heißt ihr diesjähriger Wettbewerbsbeitrag, der in allen wichtigen Kategorien gewonnen hat. Außer beim Besten Film. Der ging seltsamerweise an Wilson Yips Martial Arts-Epos Ip Man über den Lehrmeister von Bruce Lee. Nach „The Warlords“ wurde also wieder ein großer, vom Festland koproduzierter Blockbuster zum Sieger gekürt. Ein zweiter Teil ist schon geplant.

Wesentlich „genugtuender“ war da der Sieg von Nick Cheung („Exiled“) als Bester Hauptdarsteller für „The Beast Stalker“. Mit Cheung ging es mir anfangs ähnlich wie mit Andy Lau: Ich konnte ihn ü b e r h a u p t nicht leiden, geschweige denn sehen. Nach und nach hat sich der zunächst hölzerne Mime mit markanten Nebenrollen aber nicht nur in mein Zuschauerherz gespielt. Der einst als billige Kopie von Stephen Chow verschriene Nick Cheung ist nun endlich ein ordentlicher Charakterdarsteller, der bestimmt auch in den nächsten Jahren nominiert werden wird.

In Dante Lams sehenswertem Krimi The Beast Stalker hat er mit seiner vielschichtigen Darstellung den Beweis dafür abgeliefert und lässt einen selbst die schrecklichen Heulszenen von Nicholas Tse vergessen.

Ein Auszug der Gewinner:

Best Film
The Way We Are
Red Cliff [Kritik]
CJ 7
Painted Skin
Ip Man [Kritik wird folgen]

Best Director
Ann Hui On Wah (The Way We Are) [Kritik wird folgen]
Johnnie To Kei Fung (Sparrow) [Kritik]
John Woo (Red Cliff)
Benny Chan (Connected)
Yip Wai Shun (Ip Man)

Best Screenplay
Susan Chan Suk Yin, Sylvia Chang, Mathias Woo (Run Papa Run)
Lou Shiu Wa (The Way We Are)
Gordon Chan Ka Seung, Lau Ho Leung & Kwong Man Wai (Painted Skin)
Jack Ng & Dante Lam (The Beast Stalker)
Ivy Ho (Claustrophobia)

Best Actor
Louis Koo (Run Papa Run)
Simon Yam (Sparrow)
Tony Leung Chiu Wai (Red Cliff)
Nick Cheung Ka Fai (The Beast Stalker) [Kritik wird folgen]
Donnie Yen (Ip Man)

Best Actress
Paw Hee Ching (The Way We Are)
Prudence Liew (True Women For Sale) [Kritik wird folgen]
Barbie Hsu (Connected)
Zhou Xun (Painted Skin)
Karena Lam (Claustrophobia)

Best Supporting Actor
Zhang Feng Yi (Red Cliff)
Stephen Chow (CJ 7)
Liu Kai Chi (The Beast Stalker)
Lam Ka Tung (Ip Man)
Fan Sui Wong (Ip Man)

Best Supporting Actress
Nora Miao (Run Papa Run)
Chan Lai Wun (The Way We Are)
Zhao Wei (Red Cliff)
Race Wong (True Women For Sale)
Sun Li (Painted Skin)

Best New Performer
Monica Mok (Ocean Flame)
Zhang Yu Qi (All About Women)
Juno Leung (The Way We Are)
Lin Chi Ling (Red Cliff)
Xu Jiao (CJ 7)

Die restlichen Gewinner findet man hier. Eine Fotogalerie zur Show gibt’s bei xinhuanet.


Just Another Film Award

24. März 2009

Zum dritten mal wurden Gestern die Asian Film Awards verliehen, wie immer im Rahmen des Hong Kong International Film Festivals. Tokyo Sonata, der aktuelle Film von Kiyoshi Kurosawa („Pulse“), wurde als bester Film ausgezeichnet. In den Jahre zuvor ging der Preis übrigens an die koreanischen Filme „Secret Sunshine“ und „The Host“.

Hier eine Auswahl der Ergebnisse (fett und rot hat gewonnen):

Best Film
Forever Enthralled, China
The Good, the Bad, the Weird, South Korea
Ponyo on the Cliff, Japan
The Rainbow Troops, Indonesia
Red Cliff, China
Tokyo Sonata, The Netherlands / Japan / Hong Kong

Best Director
FENG Xiao-gang, If You Are the One, China
KIM Jee-woon, The Good, the Bad, the Weird, South Korea
KOREEDA Hirokazu, Still Walking, Japan
Brillante MENDOZA, Service, The Philippines
MIYAZAKI Hayao / Frank MARSHALL, Ponyo on the Cliff, Japan
John WOO, Red Cliff, China

Best Actor
GE You, If You Are the One, China
HA Jung-woo, The Chaser, South Korea
Akshay KUMAR, Singh is Kinng, India
MATSUYAMA Kenichi, Detroit Metal City, Japan
MOTOKI Masahiro, Departures, Japan
SONG Kang-ho, The Good, the Bad, the Weird, South Korea

Best Actress
FUKATSU Eri, The Magic Hour, Japan
JIANG Wenli, And the Spring Comes, China
Deepika PADUKONE, Chandni Chowk To China, India
YOSHINAGA Sayuri, Kabei – Our Mother, Japan
ZHAO Wei, Painted Skin, China / Hong Kong
ZHOU Xun, The Equation of Love and Death, China

Best Supporting Actor
Nick CHEUNG, Beast Stalker, Hong Kong
JUNG Woo-sung, The Good, the Bad, the Weird, South Korea
LEE Byung-hun, The Good, the Bad, the Weird, South Korea
TSUTSUMI Shinichi, Suspect X, Japan
WANG Xueqi, Forever Enthralled, China

Best Supporting Actress
AOI Yu, Sex Is No Laughing Matter, Japan
Jaclyn JOSE, Service, The Philippines
KIKI Kirin, Still Walking, Japan
KIM Ji-yeong, Forever the Moment, South Korea
Gina PARENO, Service, The Philippines

Die komplette Liste der Gewinner findet man beim Alternative Film Guide.

Zum Abschluss gibt’s noch den Trailer von „Tokyo Sonata“, eines der Filmhighlights des Jahres 2009. Bisher aber leider ohne Starttermin in unseren Breitengraden.


Next up: CNN hat sie. NBC auch. Und sogar n-tv: „Breaking News“.