Richard Kellys Filme sind wie eine Schachtel Pralinen. Man weiß nie, was noch kommt. Der Amerikaner hat zwar erst drei Spielfilme gedreht, aber nach „Donnie Darko“ und „Southland Tales“ kann man schon mal eine Konstante feststellen: Er neigt zu ungewöhnlichen Erzählstrukturen, die zu entziffern man am Ende oft genug mit Hilfe von Onlineforen gezwungen ist. Anders als seine beiden Vorgänger erscheint The Box nun wie der Versuch, in den Mainstream vorzustoßen.
Als gewöhnlicher Thriller fängt’s an mit einer geheimnisvollen Box, die Cameron Diaz und James Marsden auf ihrer Türschwelle finden und der gruslig vernarbte Frank Langella, der ihnen das Ding erklärt, wirkt auch nicht sonderlich vertrauenswürdig. Doch je weiter der Trailer voranstrebt, desto stärker erinnern die Einstellungen an Kubrick, desto seltsamer – eben wie Kelly – wirkt die Handlung und trotzdem ist alles ein bisschen… konventionell.
The Box startet im Oktober in den USA und in Deutschland „voraussichtlich 2009″. Zur YouTube-Version geht’s hier lang.
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25. Juni 2009 um 10:23 |
Sieht dennoch sehr interessant aus. Mochte die anderen Kellys sehr und freue mich demnach auf seinen neuen. Danke für die Info! :)
25. Juni 2009 um 12:32 |
Solange er in der Box ohne Weltuntergang und einem Bruch im Raum-Zeit-Kontinuum auskommt, ist alles in Butter.^^
25. Juni 2009 um 18:57 |
Aber immerhin hätten seine Filme dann ein durchgängiges Thema…
26. Juni 2009 um 22:10 |
Es sollte trotzdem nicht zu Gewohnheit werden. Das erinnert mich zu stark an M. Night Wasauchimmer und dessen Twist-Syndrom.